Europa in der Krise

Ein WOZ-Dossier über die ökonomische Krise in Europa, die Auswirkungen auf die Menschen und die Proteste gegen die neoliberale Sparpolitik.

Der bürgerliche Pakt mit dem Nationalismus

Die Schweiz hat sich mit der Annahme der SVP-Einwanderungsinitiative als erstes Mitglied des europäischen Binnenmarkts gegen die Zuwanderung ausgesprochen. Der Nationalismus ist jedoch in ganz Europa wieder auf dem Vormarsch.

Beswingt durch die Krise

Wie tanzt es sich bei einer Arbeitslosenquote von 27,6 Prozent? Zwei Frauen und ein Mann erzählen aus einem schwieriger werdenden Alltag.

Die schwache Theorie der zwei Extreme

Die Proteste in Griechenland haben vielfältige Formen. Doch vor allem jene von links werden von der Regierung mit massiver Polizeigewalt bekämpft.

Gerechte Löhne und gleiche Rechte: Es braucht beides

Die Höhe des Lohns hängt massgeblich von Nationalität und Geschlecht ab. Die Linke muss deshalb die Forderungen nach Verteilungsgerechtigkeit mit einer offensiven Migrationspolitik zusammenbringen. So kann sie eine nationalistische Deutung der Wirtschaftskrise verhindern.

«Bald gibt es uns nicht mehr»

Einst lebten viele GriechInnen in der türkischen Metropole Istanbul, dann wurden sie zur Flucht gezwungen. Inzwischen sitzen jedoch viele von ihnen in Athen wieder auf gepackten Koffern – sie wollen zurück an den Bosporus, in ihre alte Heimat.

Mit den Augen der Dichterinnen und Geistlichen

Einen Monat nach Ausbruch der Krise setzt auf Zypern ein Prozess der Aufarbeitung ein. Dabei distanzieren sich immer mehr Intellektuelle und Kulturschaffende vom Traum des vereinten Europa.

Drei Inseln, drei Krisen, drei Reaktionen

Nur durch den Druck von oben, durch die Ultimaten der Finanzmärkte, würden «dringend notwendige Strukturreformen» umgesetzt. Das sagen die Regierenden. Dabei geht es auch anders, wie das Beispiel Island zeigt.

Kur erfolgreich, Patient halbtot

Die neue Lösung für Zypern ist besser, weil die SteuerzahlerInnen für einmal verschont bleiben. Aber wer legt jetzt im Süden noch Geld an. Und wohin geht die Kapitalflucht?

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