Migration – Asylpolitik

Ein WOZ-Dossier über Migration und Asylpolitik – welche Menschen unter der Schweizer Asylpolitik leiden, wie damit schamlos Politik betrieben wird und warum in Europa ein realistischer und fairer Umgang mit Migration nötig ist.

22.06.2017

«Ich habe versucht zu leben»

Opfer von Menschenhandel, die in der Schweiz Asyl beantragen, erhalten hierzulande kaum Schutz. Selbst dann, wenn sie als Opfer erkannt werden, droht ihnen die Ausschaffung. Zwei Beispiele.

15.06.2017

Essen, Wohnen – aber die Gewalt bleibt

Unterwegs waren sie oft sexuellen Übergriffen und Ausbeutung ausgesetzt. In der Schweiz angekommen, erleben viele von ihnen erneut Gewalt – in den Asylunterkünften für Minderjährige.

08.06.2017

Was heisst hier überhaupt «sicher»?

Nach einem schweren Anschlag in Kabul setzt die deutsche Regierung Ausschaffungen nach Afghanistan vorübergehend aus. Für die Schweiz ist das Attentat allerdings kein Grund, die Wegweisungspraxis zu überdenken.

01.06.2017

Die unmögliche Bringschuld

Diesen Frühling erzählten drei Aktivisten an der Konferenz «Wo Unrecht zu Recht wird» in Zürich von der Besetzung der Zürcher Predigerkirche an Weihnachten 2008.

30.03.2017

«Hier ist jetzt Guantánamo»

Der Beschluss des ungarischen Parlaments, alle Asylsuchenden pauschal in geschlossenen Lagern zu internieren, ist zwar illegal, überrascht aber niemanden in Budapest. Flüchtlinge werden künftig einen grossen Bogen um das Land machen.

23.03.2017

Gestrandet zwischen Bunkern und Ruinen

In Wünsdorf, eine Autostunde südlich von Berlin, befand sich einst das Oberkommando von Adolf Hitlers Wehrmacht. Später waren hier 50 000 Sowjetsoldaten stationiert. Nun wurden in einem Teil der ehemaligen Kasernen Flüchtlinge einquartiert.

16.03.2017

Von der «Dynamisierung» zur Eingrenzung

Nachdem sie RechtsberaterInnen den Zutritt zu einer Asylunterkunft verweigert hatte, bot die Asylfirma ORS Hand zum Kompromiss. Doch dann schritt das Zürcher Sozialamt ein.

02.03.2017

Genf beendet die Sans-Papiers-Lotterie

Die Aufmerksamkeit war gross, als Genf letzte Woche ankündigte, in den nächsten Jahren rund 3000 Sans-Papiers zu regularisieren. Eine kollektive Massnahme ist dies trotzdem nicht. Abgewiesene Asylsuchende profitieren beispielsweise nicht davon.

23.02.2017

Profiteure des Elends

Wenn beim warmen Wasser für Flüchtlinge im Kanton Zürich gespart wird, profitieren LehrerInnen in Kalifornien: Die Firma ORS, die für den Kanton Zürich Notunterkünfte betreibt, gehört einer Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in London. Derzeit verweigert die ORS als Kollektivstrafe allen RechtsberaterInnen den Zutritt zu ihren Zentren.

02.02.2017

Kindheit hinter griechischen Gardinen

In Griechenland sind Hunderte allein reisende Flüchtlingskinder in Gefangenschaft. Malik Fajr wurde mit sechzehn Jahren eingesperrt. Seine Geschichte offenbart einen gravierenden Systemfehler.

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