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100 Wörter
Sinn und Verstand
Von Stephan Pörtner
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Flughäfen sind nicht nur deshalb beliebte Reiseziele, weil man in ihren Gängen interessante Wanderungen unternehmen kann, ohne nass zu werden oder Proviant mitzuführen, sondern weil dort immer ein ordentlicher Krach herrscht und eine Menge Menschen ohne Sinn und Verstand durcheinanderrennen. Die Flugzeuge starten, aber landen schon hinter einem der nächsten Hügel, wo sie warten, bis sie wieder zurückkehren dürfen. Es gilt nur den Schein zu wahren, die AnwohnerInnen zu erschrecken und keinen Zweifel am Fortschritt aufkommen zu lassen. Denn heute fliegt ja niemand mehr, sei es aus Angst, Armut oder Umweltbewusstsein. Aber ohne Flughäfen kämen wir uns vor wie Bauern.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held») und lebt in Zürich. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.
WOZ vom 29.01.2009
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Inhalt Dossier «100 Wörter»
WOZ vom 09.02.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Stadt für Farbenblinde
WOZ vom 02.02.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Skianzüge und Schlittenmodelle
WOZ vom 26.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Kollateralschäden
WOZ vom 19.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Voll geschissen!
WOZ vom 12.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: The Fast Eddys in der Agglo
WOZ vom 05.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Zum neuen Jahr
WOZ vom 22.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Spuk im Einkaufsparadies
WOZ vom 15.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Nach Paris verrannt
WOZ vom 08.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Der Geiz der Adventszeit
WOZ vom 01.12.2011



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