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100 Wörter
Pfingstbräuche
Von Stephan Pörtner
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Das Hundeschiessen ist ein alter, aber heftig umstrittener Brauch. Seit den fünfziger Jahren kommt es dabei zu Auseinandersetzungen zwischen Tierschützern, Hundehassern, Veganern und Waffennarren. Vor lauter Krawall ging der eigentliche Zweck der Feier, die jeweils am zweiten Blusttag im Spätfrühling stattfindet, immer mehr verloren. Früher jagte man die Hunde durch die Altstadt, schoss sie zusammen und verarbeitete sie zu Pâté, der am Pfingstwochenende mit Knochenbrot verspeist wurde. Heutzutage fahren die Hunde an diesem Tag in den Schwarzwald, und es gibt vor allem Verletzte und nichts zu essen. Hoffentlich besinnt man sich in Krisenzeiten wieder auf den eigentlichen Zweck des Brauchs.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held») und unterwegs, sonst lebt er in Zürich. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.
WOZ vom 28.05.2009
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Inhalt Dossier «100 Wörter»
WOZ vom 09.02.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Stadt für Farbenblinde
WOZ vom 02.02.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Skianzüge und Schlittenmodelle
WOZ vom 26.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Kollateralschäden
WOZ vom 19.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Voll geschissen!
WOZ vom 12.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: The Fast Eddys in der Agglo
WOZ vom 05.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Zum neuen Jahr
WOZ vom 22.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Spuk im Einkaufsparadies
WOZ vom 15.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Nach Paris verrannt
WOZ vom 08.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Der Geiz der Adventszeit
WOZ vom 01.12.2011



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