Abo-Service| Inserate| Branchenverzeichnis| WOZ-Shop| Links| Kontakt| Newsletter

Home| Le Monde diplomatique| Dossiers| Gelesen| Archiv
Über uns| ProWOZ
Artikel  weiterempfehlen |  drucken | Textgrösse [+] / [-]

100 Wörter

Pausenclown

Von Stephan Pörtner

Das neue Zeitalter war auch nicht mehr das Jüngste, und sein Ruf hatte furchtbar gelitten. Schon war es den meisten verleidet, in der Beliebtheitsskala abgerutscht und schnitt im Langzeitvergleich schlecht ab. Das lag vor allem daran, dass niemand verstanden hatte, worum es ging, und diejenigen, die so taten als ob, am allerwenigsten. Sie nutzten ihre Eigeninteressen so ungeniert, dass dabei die ganze Epoche, die so gut begonnen hatte, zu bröckeln und müffeln begann. Das wiederum half den Altbackenen, die es noch einmal vergeigen durften. Was blieb dem Zeitalter anderes übrig, als sich der Unterhaltungsindustrie als Pausenclown zur Verfügung zu stellen?


TopTop

Inhalt Dossier «100 Wörter»

WOZ vom 09.02.2012

100 Wörter von Stephan Pörtner: Stadt für Farbenblinde

WOZ vom 02.02.2012

100 Wörter von Stephan Pörtner: Skianzüge und Schlittenmodelle

WOZ vom 26.01.2012

100 Wörter von Stephan Pörtner: Kollateralschäden

WOZ vom 19.01.2012

100 Wörter von Stephan Pörtner: Voll geschissen!

WOZ vom 12.01.2012

100 Wörter von Stephan Pörtner: The Fast Eddys in der Agglo

WOZ vom 05.01.2012

100 Wörter von Stephan Pörtner: Zum neuen Jahr

WOZ vom 22.12.2011

100 Wörter von Stephan Pörtner: Spuk im Einkaufsparadies

WOZ vom 15.12.2011

100 Wörter von Stephan Pörtner: Nach Paris verrannt

WOZ vom 08.12.2011

100 Wörter von Stephan Pörtner: Der Geiz der Adventszeit

WOZ vom 01.12.2011

100 Wörter von Stephan Pörtner: Erfinderlohn

alle Artikel zum Dossier