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100 Wörter
Hauen und Stechen
Von Stephan Pörtner
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Das letzte Drittel der Zukurzgekommenen stand unschlüssig auf dem Perron. Ein Zug fuhr hier nicht, zumindest nicht in ihre Richtung, denn die lag vollkommen quer zu den Geleisen. Niemand hatte damit gerechnet, dass der Ausflug ein Erfolg werden würde, aber dass man dermassen dezimiert würde und dann ausgerechnet im Oberengadin, das führte zu Frustrationen, die sich alsbald in einer äusserst gewalttätigen Auseinandersetzung entluden. So etwas hatte selbst die Landjugend noch nicht gesehen, obwohl dem Hauen und Stechen alles andere als abgeneigt. Spontan schlossen sie sich den so vorbildlich Abgestumpften an, die damit wieder vollzählig und zu neuen Querelen bereit waren.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held») und lebt in Zürich. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.
WOZ vom 10.06.2010
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Inhalt Dossier «100 Wörter»
WOZ vom 09.02.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Stadt für Farbenblinde
WOZ vom 02.02.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Skianzüge und Schlittenmodelle
WOZ vom 26.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Kollateralschäden
WOZ vom 19.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Voll geschissen!
WOZ vom 12.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: The Fast Eddys in der Agglo
WOZ vom 05.01.2012
100 Wörter von Stephan Pörtner: Zum neuen Jahr
WOZ vom 22.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Spuk im Einkaufsparadies
WOZ vom 15.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Nach Paris verrannt
WOZ vom 08.12.2011
100 Wörter von Stephan Pörtner: Der Geiz der Adventszeit
WOZ vom 01.12.2011



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