Literaturbeilage

18.05.2017

Zwischen Experiment und Erfolg

Keine AutorInnenfabrik: In Biel kann seit über zehn Jahren das literarische Schreiben studiert werden. Gespräche mit Beteiligten und ein Blick auf einige literarische Resultate.

18.05.2017

Der Krieg schreibt Biografien um

Von Damaskus nach Berlin, vom Serienstar zum Flüchtling: In «Gott ist nicht schüchtern» erzählt Olga Grjasnowa in protokollarischem Stil zwei Lebensgeschichten, die auch ganz anders hätten verlaufen können.

18.05.2017

Das grosse Storytelling in den Bergen

Geschichten sind gut fürs Geschäft. Im Tourismus setzt man deshalb vermehrt auch auf AutorInnen. Wie wirken sich diese neuen Allianzen aufs Schreiben aus?

18.05.2017

Die Sprache tragen, als wäre sie eine Uniform

In ihrem ersten Roman «Chaya» erzählt die Basler Lyrikerin und Psychoanalytikerin vom Schreiben als emanzipatorischem Akt – und davon, wie sie sich als gebürtige Iranerin im Deutsch eingenistet hat.

18.05.2017

Anschreiben gegen Leere und Angst

Urs Faes dokumentiert in «Halt auf Verlangen. Ein Fahrtenbuch» die Behandlung seiner Krebskrankheit und resümiert ein Leben als Schriftsteller.

18.05.2017

Rohe Umgangsformen

Gewalt, Sex und Körpersäfte: Mit makabrer Detailgenauigkeit rekonstruiert der österreichische Autor Franzobel in «Das Floss der Medusa» die wahre Geschichte eines dramatischen Schiffsunglücks Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Parallelen zu den aktuellen Dramen im Mittelmeer sind nicht zu übersehen.

18.05.2017

Sie liebt ihre Kinder ja

In «Immer ist alles schön» erzählt Julia Weber aus Kinderperspektive von einer Mutter, die lieber tanzt, als sich um ihre Kinder zu kümmern. Der Debütroman beeindruckt durch die eigenständige Sprache.

18.05.2017

Die letzte Zärtlichkeit

In «Hundert Tage mit meiner Grossmutter» besucht ein Enkel seine Grossmutter täglich und lauscht ihren Weisheiten und ihrer Lebensgeschichte.