Schweiz

05.03.2015

Lasst uns nervig sein!

Seien wir ehrlich, wir kennen das Problem selber. Wir, damit ist die WOZ gemeint: Wenn man oder frau nicht teuflisch aufpasst, werden in unseren Artikeln vor allem Männer kritisiert, Männer interviewt, Männer abgebildet – die Frauen kommen noch im Foto über Altenpflege vor.

05.03.2015

Universalgelehrter, Rockstar, Condottiere

Er forschte fächerübergreifend, kämpfte für Medien, die der Aufklärung verpflichtet sind, und war der bekannteste Sozialwissenschaftler der Schweiz.

26.02.2015

Sozialhilfe: St. Gallen klagt gegen Rorschach

Die Stadt Rorschach hat einer Sozialhilfebezügerin, die Ende 2012 aus St. Gallen zugezogen war, über Monate hinweg die Niederlassung verweigert (siehe WOZ Nr. 8/2015). An vorderster Front aktiv war Stadtpräsident und SVP-Nationalrat Thomas Müller.

26.02.2015

Der schwindende Wert des Kapitals

Seit dreissig Jahren sinken die Zinsen, die Nationalbank hat kürzlich gar einen Negativzins für Banken eingeführt. Warum lässt sich diese Entwicklung nicht stoppen? Eine Analyse.

26.02.2015

War es das wert, Richard Wolff?

Am vergangenen Samstag wurden in Zürich 800 Fussballfans fichiert. Der linke Polizeivorsteher nimmt Stellung.

26.02.2015

Der Markt wirds nicht richten

In welchen fatalen Strukturen wir gefangen sind, zeigt sich anschaulich beim Erdöl: Ist der Preis tief wie jetzt, fehlt jeder Anreiz, Öl zu sparen. Ist der Preis hoch, gibt das verheerenden Fördermethoden wie dem Ölsandabbau Aufwind, der ganze Landschaften etwa in Kanada grossflächig zerstört.

19.02.2015

Zweimal falsch umverteilt

Am 8. März kommen zwei Initiativen zur Abstimmung, die zunächst sympathisch wirken könnten. Die Familieninitiative der CVP suggeriert einen sozialen, die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» der Grünliberalen einen ökologischen Fortschritt.

19.02.2015

Das «schlechte Risiko» soll sein Bündel packen

Im sankt-gallischen Rorschach verhinderte Stadtpräsident Thomas Müller persönlich die Niederlassung einer Sozialhilfebezügerin. Der Fall ist symptomatisch für den Wettbewerb um eine möglichst geringe Zahl Bedürftiger.

19.02.2015

Wieder zurück auf Feld eins

Es ist schon sehr, sehr ärgerlich. Ein Jahr lang hat der Bundesrat nun über einem Plan zur Umsetzung der SVP-«Masseneinwanderungsinitiative» gebrütet, hat einen dicken Bericht verfasst, ein neues Gesetz formuliert und einen Diplomaten für Verhandlungen mit Brüssel ernannt.

12.02.2015

Reden über Versuchsmäuse

Sie irritieren, die TierversuchsgegnerInnen – weil sie es lieben, Fotos gequälter Kreaturen zu zeigen, weil sie radikal sind und man nie weiss, wo sie politisch stehen.

12.02.2015

Freies Geleit für die «Gangster Bankers»

«Keine konkreten Anhaltspunkte»: Der Fall HSBC offenbart, wie Strafverfolgung bei Behörden und PolitikerInnen zweitrangig wird, wenn der Schweizer Finanzplatz bedroht ist. Die Bundesanwaltschaft macht sich zur Lachnummer.

12.02.2015

«Dieses Land ist auch unser Land!»

Erstmals organisieren sich MigrantInnen, um ihre Stimme gegen den gesellschaftlichen Rassismus in der Schweiz zu erheben. Kijan Espahangizi ist eine der treibenden Kräfte.

05.02.2015

«Manche finden meine Sprache zu derb»

Anne Wizorek löste vor zwei Jahren mit dem Twitter-Hashtag #aufschrei gegen Alltagssexismus in den sozialen Medien eine heftige Debatte aus. Nun gastiert die Netzaktivistin in der Schweiz. Die WOZ hat sie vorab in ihrer Heimat Berlin besucht.

05.02.2015

«Ein furchtbarer Entscheid»

Die Terroranschläge in Paris haben Fragen nach der Rolle des Staats aufgeworfen: Darf er gezielt töten? Wann und wie? Ein konkreter Fall aus der Schweiz gibt Aufschluss, doch er hat keine globale Gültigkeit. Sogar in Europa verschiebt sich zurzeit die Rechtslage.

05.02.2015

Cüpli-Sozialisten und Fifa gegen Sozialhilfe

Die Reichen werden immer reicher, stellte der «Tages-Anzeiger» dieser Tage fest, so reich, dass sie sich Inseln kaufen, um flüchten zu können, wenn der Aufstand kommt. In einem weiteren Artikel stellte das Blatt fest, dass gleichzeitig die Löhne des Mittelstands unter Druck kämen.

05.02.2015

Das wird noch schön brodeln

Der nukleare Abfall soll im Zürcher Weinland oder im Bözberg vergraben werden – so möchte es die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Das Zürcher Weinland liegt vor den Toren Schaffhausens; der Bözberg ist ein Aargauer Hügel zwischen Brugg und Fricktal.