Hausmitteilungen

Nr. 46 –

Zur Lage der Republik

Drei Jahre nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte steht die Welt erneut vor dem Kollaps. Wieder werden Rettungspakete geschnürt, während Millionen von Menschen auf der Strasse protestieren. Ist die Krise der Ökonomie auch eine Krise des Denkens? Im Rahmen der von der WOZ und dem philosophischen Netzwerk Entresol organisierten Reihe «Zur Lage der Republik» diskutieren am Montag, 21. November 2011, ab 20 Uhr Ökonom und Journalist Markus Diem Meier sowie Philosoph und Psychoanalytiker Peter Schneider (Entresol) in der Zürcher Buchbar Sphères (Hardturmstrasse 66). Moderation: WOZ-Redaktor Yves Wegelin.

Howald über Walter Jonas

Der Künstler und Urbanist Walter Jonas (1910–1979) moderierte am Schweizer Fernsehen die ersten Sendungen über Kunst, malte, schrieb und unterrichtete. International bekannt wurde er durch seine Vision einer Stadt der Zukunft, der «Intrapolis». WOZ-Redaktor Stefan Howald hat eine umfangreiche Jonas-Biografie verfasst, die ein detailreiches Porträt des Künstlers und seiner Zeit zeichnet. Die Vernissage von «Walter Jonas – Künstler. Denker. Urbanist» (Verlag Scheidegger & Spiess) findet am Mittwoch, 23. November 2011, um 19 Uhr in der Zürcher Buchbar Sphères (Hardturmstrasse 66) statt.

Kein Sepúlveda

Wie sein Verlag mitteilt, findet die in WOZ Nr. 45 angekündigte Schweizer Lesetournee des chilenischen Autors Luis Sepúlveda aus gesundheitlichen Gründen nicht statt.

Die WOZ hören

Immer wieder erreichen uns Briefe: Die WOZ-Hörtexte seien «zu wenig tanzbar». Da hilft mehr Eigenverantwortung: Nach kurzer Suche lassen sich im Internet Programme finden, die es erlauben, die WOZ-Hörtexte mit krassen Beats zu unterlegen. Diese Woche auf www.woz.ch/hoertext:

  • «Werdet Bürger!»: Stéphane Hessel («Empört euch!») über seine Version einer besseren Welt
  • Klassenkampf in der Villa: Die Aktionen nach dem Stellenabbau bei Novartis
  • Eva Maria Ott: Was lässt die 83-jährige Poetin immer weiterdichten?

Die Texte werden gelesen und zur 
Verfügung gestellt von der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte. www.sbs-online.ch