Nr. 48/2011 vom 01.12.2011

Korrigenda

1. Im Text «Kommt es wieder zum Kollaps?» (WOZ Nr. 47/11) stand geschrieben, die UBS habe für das nächstes Jahr einen Aktienrückauf versprochen, anstatt mit dem Geld das Eigenkapital zu erhöhen. Die UBS stellt richtig, sie habe kommuniziert, dass das Management vorschlägt, im Anschluss an die Dividendenauszahlung für das Jahr 2011 ein Kapitalrückführungsprogramm zu implementieren, wobei die Details eines solchen Programms erst definiert werden müssten. Da das Kapitalrückführungsprogramm nicht versprochen wurde, ist entsprechend auch die Aussage falsch, wonach dieses Geld nicht zur Erhöhung des Eigenkapitals verwendet werden kann.

2. In der Berichterstattung zur «Zur Lage der Republik»-Veranstaltung in WOZ Nr. 47/11 haben wir eine Aussage von Markus Diem Meier falsch wiedergegeben: Die Verschuldung Italiens habe in den letzten zwanzig Jahren nicht massiv zugenommen, zitierten wir ihn, und das Land erwirtschafte einen Handelsbilanzüberschuss. Gesagt hat Diem Meier aber, dass die Verschuldung Italiens in etwa konstant sei – wenn auch sehr hoch – und das Land sogar Budgetüberschüsse unter Ausklammerung von Zinszahlungen erwirtschafte. Im Aussenhandel erziele das Land jedoch Defizite, worin für Diem Meier ein Kernproblem des Euro-Korsetts liegt.

3. Die WOZ-«Urleserin» Susie Ilg wurde im Porträt der Jubiläums-WOZ Nr. 43/11 falsch zitiert. Es ist ihr ein Anliegen zu betonen, dass sie Splitter schreibt und nicht sammelt. Dies, um eine mögliche Verwechslung mit dem Sammeln von Glas- oder Holzsplittern auszuschliessen, was Frau Ilg natürlich nicht tut. Wir entschuldigen uns für diesen Verschreiber.

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