Nr. 12/2012 vom 22.03.2012

Gegen unsere Grundsätze

Letzte Woche hat der Verlag der WOZ ein Inserat des Organisationskomitees «Marsch nach Jerusalem» erhalten, in dem zu einer Demonstration am 31. März in Bern aufgerufen wird. Nach einer intensiven Diskussion haben Verlag und Redaktion der WOZ entschieden, das Inserat nicht anzunehmen. Bestimmte Formulierungen darin und die von ihnen hervorgerufenen Assoziationen sind nicht mit den Grundsätzen vereinbar, die für uns auch gegenüber Inseraten gelten.

Edelmetall für die WOZ

Gleich zweimal durfte die WOZ am diesjährigen Swiss Poster Award der Werbebranche jubeln. Gold bekam in der Kategorie «Poster Innovations» unser E-Board, auf dem aus einem Auto ein Velo wird. Silber gab es in der Kategorie «Commercial Local and Regional» für das Sujet «Dem Ärger Luft verschaffen», das eine von «FeindInnen» verunzierte WOZ zeigt. Wir danken unserer Werbeagentur Spillmann / Felser / Leo Burnett ganz herzlich! Die prämierten Arbeiten finden Sie unter www.swissposteraward.ch.

Zur Lage der Republik

Am Montag, 26. März 2012, findet im Zürcher «Sphères» ab 20 Uhr die nächste Veranstaltung der Reihe «Zur Lage der Republik» statt: Der Raumplaner und Landschaftsschützer Raimund Rodewald diskutiert mit dem Psychoanalytiker und Philosophen Peter Schneider über «politische Platzangst» in der aktuellen Raumplanungsdiskussion. Das Gespräch wird von WOZ-Redaktor Jan Jirát moderiert.

Die WOZ hören

«Lass dich die Macht der Gewohnheit auf vielbetretene Wege nicht drängen / Trau nicht dem irrenden Blick und dem vom Echo verrauschten Ohre / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter», schrieb Parmenides von Elea (gemäss Diogenes Laertius) im frühen 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Aber an den von jeglichem Echo unverrauschten WOZ-Hörtexten (www.woz.ch/hoertext) wird der Verstand nichts auszusetzen haben, da er ja selbst aus ihnen spricht. In dieser Woche:

  • Chronik eines angekündigten Mordes: Eine Strafanzeige soll klären, ob Nestlé-Präsident Peter Brabeck eine Mitverantwortung an der Ermordung eines kolumbianischen Gewerkschafters trägt
  • Die ganze Palette – für Buben wie für Mädchen: Wie wird Schule beiden Geschlechtern gerecht?
  • Und plötzlich ist der Aargau futsch: Was wäre wenn in der Schweiz ein AKW-Unfall wie in Fukushima passieren würde?

Die Texte werden gelesen und zur 
Verfügung gestellt von der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte. www.sbs-online.ch

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