Hausmitteilungen :

Nr.  46 –

Die Uni und die UBS

Die Uni Zürich muss ihren Sponsoringvertrag mit der UBS über 100 Millionen Franken zum grössten Teil offenlegen: Dies hat die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen (Reko) im Oktober entschieden (siehe WOZ Nr. 42/2013 ). Damit sind die WOZ und «Die Zeit», die den Beschluss erzwungen haben, aber nicht zufrieden: Wir wollen den ganzen Vertrag. Die Journalisten Marcel Hänggi und Matthias Daum haben den Fall deshalb an das kantonale Verwaltungsgericht weitergezogen. Falls die Verhandlungen lange genug dauern, wird der neue Rektor, Michael Hengartner, unser Prozessgegner sein. Der hat in Interviews bereits klargemacht: Sponsoringverträge müssen vollständig offenliegen. Unsere Position ist seine Position.

Vollgelddiskussion

Die Alternative Bank Schweiz (ABS) lädt regelmässig zu sogenannten Geldgesprächen. Am nächsten Termin (Volkshaus, Zürich, Mittwoch, 27. November 2013, 18.30 Uhr) geht es um das Thema Vollgeld. Unter der Moderation von WOZ-Redaktionsleiterin Susan Boos diskutieren Joseph Huber (Mitglied Verein Monetative und bis 2012 Lehrstuhlinhaber für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle) und der Ökonom und Ethiker Christian Arnsperger (Professor an der Universität Louvain, Belgien, und externer Berater der ABS). Im Anschluss darf das Publikum mitdebattieren.

Anmeldung unter www.abs.ch/geldgespraeche oder marketing@abs.ch.

Polizeidebatte

Viele Jugendliche fühlen sich durch die häufigen Polizeikontrollen in Zürich diskriminiert und eingeschränkt, manche fühlen sich dadurch aber auch sicherer. Die OJA (Offene Jugendarbeit) der Kreise 3 und 4 will dies öffentlich diskutieren und lädt für Dienstag, 19. November 2013, 19 Uhr, zu einer Podiumsdiskussion in den Räumen der OJA (Zweierstrasse 61). Es debattieren der Politikwissenschaftler und WOZ-Mitarbeiter Heiner Busch, Richard Wolff (Stadtrat und Vorsteher Polizeidepartement), Andreas Wenzin (Kreischef 4) sowie Jugendliche aus dem Quartier.