Nr. 50/2013 vom 12.12.2013

Lösungen noch geheim

Für einmal stellen wir nicht dem Geheimdienstchef, sondern Ihnen, liebe WOZ-Leserin, lieber WOZ-Leser, ein Ultimatum. Sie haben noch bis Dienstag, 17. Dezember 2013, Zeit, die beiden Rätsel in der letzten Ausgabe (WOZ Nr. 49/13) zu lösen. Haben Sie das Gespräch der Geheimagenten Dupont und Dupont auf Seite 47 aufmerksam gelesen? Dann schicken Sie die Zahl der erwähnten PolitikerInnen via E-Mail an jfischer@woz.ch. Ihre Gewinnchancen erhöhen sich, wenn Sie zusätzlich das Lösungswort des Rätsels auf Seite 59 der Printausgabe an woz@woz.ch schicken.

Zur Geheimhaltung empfehlen sich nach wie vor Geheimtinte und der Weg über die vertrauenswürdige Briefpost an: WOZ, Rätsel, Hardturmstrasse 66, 8031 Zürich. Unter allen Einsendungen werden geheime Preise verlost. Verschlüsselte E-Mails werden nicht bevorzugt behandelt. In der nächsten Ausgabe geben wir ungeschwärzt die Namen der GewinnerInnen, die Lösungen und die Preise bekannt.

Jutta Ditfurth und Ecopop

Die Ecopop-Initiative, über die frühestens 2015 abgestimmt wird, verbindet die Forderung nach einer nachhaltigen Produktions- und Existenzweise mit der kruden Behauptung, dass diese erstens durch eine Beschränkung der Einwanderung in die Schweiz erreicht werden könne und zweitens durch Massnahmen gegen das angeblich zu starke Bevölkerungswachstum im «Süden». Solche Vorstellungen schliessen unter dem Deckmantel der Ökologie nahtlos an politische Programme rassistischer Parteien an.

Der Zürcher Infoladen Kasama und das Zentralamerika-Sekretariat laden für Montag, 16. Dezember 2013, 20 Uhr, zum Vortrag «Mythos Überbevölkerung – über das Verhältnis von Mensch und Natur» der deutschen Sozialwissenschaftlerin, Publizistin und Politikerin Jutta Ditfurth ins Zürcher Volkshaus. Anschliessend gibt es eine Diskussion zur Ecopop-Initiative. Zu den KooperationspartnerInnen der Veranstaltung gehört unter anderem die WOZ.

Korrigenda

In WOZ Nr. 48/13 ist uns in Erich Kellers Artikel «Wie Stadtplanung Geschichte macht» über das Zürcher Quartier Neu-Oerlikon ein Fehler unterlaufen. Dort heisst es, dass der Neuenburger Theologiestudent Maurice Bavaud 1941 versucht habe, Adolf Hitler zu erschiessen. Diesen Versuch unternahm Bavaud jedoch im November 1938. Im Mai 1941 wurde Bavaud in Berlin-Plötzensee hingerichtet. In Kellers Text hiess es zudem, es sei «nicht leicht herauszufinden, aus welchen Gründen (…) Bavaud Hitler erschiessen wollte». Allerdings hat WOZ-Redaktor Kaspar Surber in WOZ Nr. 46/13 («Alles andere als verwirrt») die Forschungsergebnisse des Historikers Martin Steinacher vorgestellt, die schlüssig die eindeutig christlichen Motive Bavauds belegen.

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