Nr. 18/2015 vom 30.04.2015

WOZ bi de Lüt

Beim Anstehen fürs Risotto in Bern, beim Erschnüffeln vorbeiziehender Tränengasschwaden in Zürich oder beim Verarzten der von der Hüpfburg gefallenen Nachwuchsrevolutionärin in Chur merkt man plötzlich: Es ist mal wieder 1. Mai.

Und am 1. Mai trifft man alljährlich und an verschiedenen Feiern auf WOZ-MitarbeiterInnen, die die jüngste Zeitungsausgabe verteilen: Es ist die Gelegenheit, uns mal tüchtig die Leviten zu lesen oder uns jene Informationen zuzustecken, die das Land schon bald erschüttern werden. In Zürich können Sie uns gar an einem Stand auf dem Kasernenareal besuchen (ab circa 13 Uhr bis in die Abendstunden). Wir freuen uns auf Sie!

Bräkers Fantasien

Was dachte Ulrich Bräker (1735–1798), der arme Mann aus dem Toggenburg, über Frauen? Publizistin Rea Brändle, die gelegentlich für die WOZ schreibt, beschäftigt sich in ihrem Essay «Ein Auf und Ab in Ehe und Gewerbe» auch mit Bräkers sexuellen Fantasien und dem Alltag mit seiner Frau Salome.

Rea Brändle liest nun am Sonntag, 3. Mai, um 11 Uhr im Johannes-Saal der Probstei Alt St. Johann aus ihrem Essay; dazu spielt Peter Roth Klavier und Hackbrett. Der Essay ist übrigens im Sammelband «Historische Begegnungen. Biografische Essays zur Schweizer Geschichte» (Verlag Hier + Jetzt, 2014) erschienen.

In WOZum veritas

Das «Vinum» ist ein Magazin, in dem sich LeserInnen mit «exklusivem Lebensstil» über «gute Weine und gehobene Lebensart» informieren. Was die Zeitschrift des Klassenfeinds hier zur Sache tut? Wir haben sie überholt! Also nicht die Klasse, sondern die Zeitschrift. Und dies auch nur, wenn man den neusten LeserInnenzahlen der AG für Werbemedienforschung (Wemf) Glauben schenkt. Demnach hat die WOZ im Vergleich zur Vorjahresperiode ihre Reichweite halten können (74 000), während praktisch die ganze Branche – darunter auch das «Vinum» – LeserInnenverluste hinnehmen musste.

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