Nr. 06/2019 vom 07.02.2019

Goldindustrie

Woher stammt das Gold, das in den Auslagen der Bijouterien glänzt und in den Tresoren der Banken lagert? Unter welchen Bedingungen wurde es abgebaut, mit welchen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und die Umwelt? Der Film «Dirty Gold War» gewährt einen Einblick in die Goldindustrie.

Bern Alliance Sud InfoDoc, Monbijoustrasse 29, Mi, 13. Februar 2019, 12.15 Uhr.

Konkrete Utopie

Der Theologe und Philosoph Beat Dietschy spricht über Ernst Bloch und die Geburt der Utopie aus dem Geist der Alpen. Dietschy war einst Assistent von Bloch in Tübingen, verbrachte einige Jahre in Lateinamerika, war Redaktor beim Schweizer Radio, dann in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, schliesslich acht Jahre lang Geschäftsführer von «Brot für alle». Er verbindet einen philosophisch-ethischen Impetus mit praktischer Sozialpolitik.

Zürich bücherraum f, Jungstrasse 9, Mo, 11. Februar 2019, 19 Uhr.

Frauen 1

«Football Supporters Europe» präsentiert die Wanderausstellung «Fan.tastic Females» über die Vielfalt weiblicher Fussballfans in ganz Europa. In Videoporträts erzählen sie von ihren schönsten Spielen, erzählen von Freude, purer Leidenschaft, aber auch von negativen Erfahrungen und Rückschlägen.

Zürich ParkPlatz, Wasserwerkstrasse 101, Mi, 13. Februar 2019, 19.30 Uhr (Vernissage und Vortrag).

Frauen 2

«Frauen: Was wurde erreicht? Was gibt es noch zu tun?» Zu diesem Thema sprechen drei von fünf Zürcher Regierungsratskandidatinnen: Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP), Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP) und Regierungsrätin Carmen Walker-Späh (FDP). Die Diskussionsrunde widmet sich den Themen Frauenförderung, Quoten, Lohngleichheit, Ausbeutung im Niedriglohnsektor, Gewalt gegen Frauen sowie Doppel- und Dreifachbelastung von Frauen in Beruf, Familie und Politik. Das Podium wird von Andrea Gisler, Präsidentin der Frauenzentrale Zürich, moderiert.

Zürich Karl der Grosse, Kirchgasse 41, Mo, 11. Februar 2019, 19 Uhr.

Frauen 3

Dora Rittmeyer-Iselin dozierte als eine der ersten Frauen an der Handelshochschule St. Gallen, der heutigen Universität. In der Zeit des Nationalsozialismus kümmerte sie sich um Hunderte jüdischer Flüchtlingskinder. Früh stieg sie in die Frauenbewegung ein, war Präsidentin der Frauenzentrale St. Gallen, Mitkuratorin bei der Schweizerischen Frauenausstellung Saffa 58 und wurde schliesslich Präsidentin der Dachorganisation der Frauen Europas. Marianne Jehle-Wildberger liest aus ihrer Biografie zu Dora Rittmeyer-Iselin.

St. Gallen Frauenarchiv, Florastrasse 6, Mi, 13. Februar 2019, 19 Uhr.

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