Nr. 46/2019 vom 14.11.2019

Willkommen, Ugur!

Bereits seit dem Sommer bespielt Ugur Gültekin die Social-Media-Kanäle der WOZ. Der frische Flow des Experten für Hip-Hop und postmigrantischen Diskurs ist auf Facebook, Instagram und Twitter merklich spürbar, Ugur hat ein Händchen für Timing und Pointen. Geschult und geschärft wurden seine Talente durch seine Tätigkeit als Onlineredaktor von MTV, das jahrelange Moderieren der Musiksendung «Joiz in the Hood» und als Redaktor des Onlinemagazins «Vice». Mehr Text von Gültekin finden Fans im Newsletter (ebenfalls abonnierbar!) der WOZ. Auch ein Kommentar zur türkischen Invasion in Nordsyrien war von ihm im Oktober in der WOZ zu lesen. Ugur auf allen Kanälen – das wird spannend!

Die Fichendiskussion

Dreissig Jahre nach dem Fichenskandal, der die Schweiz erschütterte, fichiert der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) offensichtlich weiterhin linke Organisationen und Personen. An der Veranstaltung «Schnüffel-Stadt Zürich» wird Guido Henselers Film «Heimelig und heimlichfeiss. Zwanzig Jahre Protest gegen den Schnüffelstaat» (2010) gezeigt, bevor Schauspieler Martin Ostermeier aus dem Bericht der Untersuchungskommission (UK) von 1990 liest. Im Anschluss daran gibt es eine Diskussion mit Martin Farner (1990 Sekretär der UK), Niggi Scherr (AL), Franz Schumacher (SP), Peter Niggli (GP) und Werner Sieg (SP). Die Moderation übernimmt WOZ-Redaktorin Merièm Strupler.

Zürich, Riffraff Kino/Bar, Dienstag, 19. November 2019, 19 Uhr.

5G mit Boos

Viele Menschen befürchten gesundheitliche Schäden durch den neuen Mobilfunkstandard 5G. Zudem führt die leistungsfähigere Technik zu mehr Überwachung. Décroissance Bern lädt nun zu einer Veranstaltung zum Thema. Nach einer technischen Einführung von Theo Schmidt referiert WOZ-Redaktorin Susan Boos über die wirtschaftlichen Zusammenhänge und die Auswirkungen von Grenzwerten.

Bern, Politforum Käfigturm (Marktgasse 67), Montag, 18. November 2019, 19 Uhr.

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