Nr. 49/2019 vom 05.12.2019

Digitale Selbstverteidigung

Dieser WOZ ist eine «kurze Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung» beigelegt. Darin zeigen wir gemeinsam mit der Digitalen Gesellschaft und dem Chaos Computer Club auf, wie Sie Ihre Privatsphäre besser schützen. Verschicken Sie Ihre Weihnachtsgrüsse also besser über den Signal-Messenger statt per Whatsapp. Zeitgleich mit unserem Ratgeber publiziert die Digitale Gesellschaft übrigens eine «Charta für digitale Grundrechte», die eine sinnvolle politische Orientierung im aktuellen Digitalisierungsprozess bietet.

Ade, Valerio, Lorenz, Nora

Und wieder ist ein halbes Jahr um. Im Juni begrüssten wir Valerio Meuli, Lorenz Naegeli und Nora Strassmann als Stagiaires in den Ressorts Kultur, International und Schweiz. Sie recherchierten und schrieben über das Schweizer Asylsystem, soziale Aufstände, ungerechte Handelsverträge, die Schweizer Medienkrise oder auch postmigrantisches Theater. Leider ist die Zeit um. Wir verabschieden uns von ihnen und bedanken uns herzlich für ihre tolle Arbeit. Nora Strassmann bleibt uns erfreulicherweise noch als Stellvertretung bis Ende Dezember erhalten.

Flucht und Solidarität

Vielleicht haben Sie in der WOZ auch schon den einen oder anderen Artikel zu Flucht und Migration gelesen. Unsere Mitarbeiterinnen befassen sich auch in ihrer Freizeit mit dem Themenkomplex. So moderiert WOZ-Autorin Johanna Lier am Erscheinungstag dieser WOZ (5. Dezember 2019) um 17 Uhr im Zürcher Volkshaus (Stauffacherstrasse 60) eine Vorabveranstaltung zum Konzert von Feine Sahne Fischfilet unter dem Titel «Kriminalisierung und Entrechtung – Vom Mittelmeer bis zum Nothilfelager in Zürich» mit SeenotretterInnen und AktivistInnen, die als abgewiesene Asylsuchende eingesperrt wurden.

Am Montag, 9. Dezember 2019, wird im Zürcher Kosmos (Lagerstrasse 104) um 18.30 Uhr der Film «Volunteer» gezeigt. Danach (20.15 Uhr) moderiert WOZ-Redaktorin Noëmi Landolt ein Podium zur Frage «Darf Solidarität bestraft werden?» mit dem Filmemacher Lorenz Nufer, den Protagonisten Michael Räber und Michael Grossenbacher sowie Lisa Salza von Amnesty International.

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