Nr. 15/2021 vom 15.04.2021

Jikhareva im Schauspielhaus

Trotz der europäischen Abschottungspolitik entstehen in verschiedenen Städten Räume der Solidarität. Welche Handlungsmacht haben die Städte? Wie äussert sich die Solidarität konkret? Wie sieht es in Zürich aus? Über diese Fragen diskutieren im Zürcher Schauspielhaus in der Reihe «Exit Moria»: Sista Oloruntoyin und Ted Gaier vom Schwabinggrad Ballett (Hamburg), Monika Mokre (Wien), Autorin des Buchs «Die Stadt als Stätte der Solidarität», und Sadou Bah von der Autonomen Schule Zürich. Das Gespräch moderieren WOZ-Journalistin Anna Jikhareva und Asylaktivist Malek Ossi. Verfolgen kann man es am 18. April 2021 um 19 Uhr live im Stream auf schauspielhaus.ch.

Surber im virtuellen Kosmos

Das Saisonnierstatut bedeutete für viele ArbeiterInnen eine unmenschliche Diskriminierung. Betroffen davon waren auch ihre Kinder, die illegal in der Schweiz lebten und sich vor der Fremdenpolizei verstecken mussten. In einem Gespräch der Reihe «Kosmopolitics» gehen die Fotografin und Aktivistin Catia Pori und die Historikerin Francesca Falk dem Trauma der Migration nach. Mit WOZ-Redaktor Kaspar Surber diskutieren sie, wie der strukturelle Rassismus in der Schweiz bis heute fortwirkt. Das Gespräch gibt es am Montag, 19. April 2021, um 20 Uhr live im Stream auf virtuellerkosmos.ch zu sehen.

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