Diese Woche

Nr. 18 –

Liebe Leser:innen

Pünktlich um 16.30 Uhr ging die WOZ am Mittwoch letzter Woche in den Druck – und schon wenige Stunden später hielten wir sie am Betriebsfest im Zürcher Bogen F in den Händen. Zur Musik von Manuel Stahlberger und den DJs Die Lahmen Posaunen feierten wir das neue Layout – und blieben doch leicht nervös, wie es wohl bei Ihnen ankommt. Die Zuschriften, die uns seither erreichten, haben uns beruhigt: Bis auf einige Einwände herrscht Freude, fast schon Begeisterung. Eine Auswahl lesen Sie hier.

Das Titelthema dieser Ausgabe liegt terminlich nahe: der 1. Mai. Und damit die Frage, wie Gewerkschaften eine Gegenmacht gegen den Autoritarismus sein können. Redaktorin Anna Jikhareva zeigte sich beeindruckt von ihrem Gesprächspartner, dem Soziologen Klaus Dörre. «Sein Vorschlag, nicht wie das Kaninchen vor der Schlange auf rechte Arbeiter:innen zu starren, sondern die linken zu ermutigen, eröffnet neue Perspektiven.» Das Gespräch und Schlaglichter auf die USA, Frankreich und Argentinien finden Sie hier.

Am 1. Mai können wir auch eine neue Kollegin begrüssen: Herzlich willkommen als Musikredaktorin, Alice Galizia! Wie mühsam ihr Weg zur Festanstellung war, lesen Sie im Monatsinterview. Ihr rhythmisches Sprachgefühl stellt Galizia in einem Porträt über die nordirische Rapcrew Kneecap unter Beweis.

Auch in dieser Ausgabe gibt es Neues zu entdecken: Die Dramatikerin und Essayistin Enis Maci eröffnet ihre Kolumne «Der Grosse Raub». Die Fotokolumne findet sich neu unter dem Titel «Heimspiel» zweiwöchentlich hier. Und das Gesellschaftsressort kümmert sich auch um «Speis und Kampf».

Zum Schluss die Auftritte unserer Redaktor:innen am 1.-Mai-Fest in Zürich: Bettina Dyttrich spricht über eine postfossile Landwirtschaft (30. April 2026, 18 Uhr, Glaspalast), Anna Jikhareva gegen die «10-Millionen-Schweiz» (2. Mai 2026, 12 Uhr, Kunstraum Walcheturm) und Merièm Strupler über Journalismus von links (2. Mai 2026, 13 Uhr, Kulturcafé).

Bis dann auf der Strasse!
Ihr WOZ-Kollektiv