Diese Woche
Liebe Leser:innen
Waren Sie schon mal in Wil? Eben! Warum die Stadt «wohl die am besten repräsentierte Gemeinde der Schweiz» ist, erklärt Redaktor Kaspar Surber in seiner Reportage. Dafür hat er einen Grünen-Politiker, einen SVP-Nationalrat – und auch zwei Mundartrapper getroffen.
Apropos Ostschweiz: Andreas Fagetti hat sich neue Bücher zur St. Galler Stadtgeschichte angeschaut. Dabei geht es auch um den «produktiven und wilden Neuanfang» ab Mitte der Siebziger: Damals kochte viel Unmut aus dem Untergrund hoch und veränderte «scheinbar aus dem Nichts die Stadt und ihr Lebensgefühl».
Den Blick in entferntere Regionen streifen liess Toni Keppeler, der die Lage im von bewaffneten Banden heimgesuchten Haiti beleuchtet: Dort wurden die für Ende August geplanten Wahlen verschoben.
Entschiedene Worte zur Klimakrise findet Joëlle Zask. Die französische Philosophin sieht ein «zweites Pyrozän» heraufziehen: «Das Feuer war einst ein Verbündeter des Menschen und wird jetzt zu seinem schlimmsten Feind», meint sie im Gespräch mit Romy Strassenburg.
Ruedi Widmer feiert sein Comeback als WOZ-Kolumnist. Das freut uns sehr! Möglich gemacht hat das dankenswerterweise auch Karin Hoffsten, die ihren Kolumnenplatz nun mit Widmer teilt – ganz im Geiste des kollektiven Dienstes an der Sache.
News gibts auch von der Website: Die Rubrik «Frag die WOZ!» ist ausgelaufen – alle relevanten Fragen sind ja beantwortet. Auch die Kolumne «Slopaganda» von Roland Meyer hat ihr Ende erreicht. Alle sechs Teile können Sie hier nachlesen – es lohnt sich! Wir bedanken uns herzlich beim Autor.
Zum Vormerken: Die Vernissage zum «wobei» «Mein Block», das Alice Galizia, My Hang Thai, Ayse Turcan und Daria Wild umgesetzt haben, findet am 15. August ab 16 Uhr im Quartierzentrum Gäbelbach in Bern statt. Der im Heft porträtierte Koch Max Fuhrer und Crew machen Grilladen und Salate, es gibt was zu trinken und Musik ab Konserve. Alle sind herzlich eingeladen.
Mit unseren besten Grüssen
Ihr WOZ-Kollektiv