Balkan

Die Berichterstattung der WOZ seit dem Ausbruch des Kosovokrieges bis 2006, ab dann sporadische Updates.

13.05.1999

Nachbeben in China

Die offensichtlichste Wirkung der Volltreffer auf die chinesische Botschaft in Belgrad ist die plötzliche Massenbewegung in China. Hunderttausende haben gegen die USA und ihre europäischen Gefolgsleute demonstriert.

13.05.1999

Und wieder siegte die Kriegslogik

Drei an sich hervorragend gezielte Raketen und ein Mord: so einfach ist es, die zaghaft entstehende Idee zu vernichten, es gebe neben der Bomberei und dem blanken Chaos doch noch Aussicht auf einen friedlichen Ausweg aus dem Desaster. Zuerst zu den Raketen.

13.05.1999

Das Mittelalter wird giftig

Die letzten Reste aus ihren Tiefkühltruhen haben die BewohnerInnen Serbiens vergangene Woche feierlich aufgegessen - oder gleich weggeschmissen. Denn die erstmals in einem Krieg eingesetzten Grafit-Bomben legten die Stromversorgung des Landes tagelang lahm.

06.05.1999

Wo sind die Flüchtlinge?

Über zwanzig Meter recken sich die Felsen der Steilküste am Kap von Otranto in die Höhe. Unterhalb des verlassenen Leuchtturms von Palascia scheint es fast unmöglich, sich aus dem Wasser zu ziehen und über die zum Teil messerscharfen Felsen nach oben zu klettern.

06.05.1999

Und abends zum Stephansdom

Wiens Zentrum, der Platz um den Stephansdom, ist seit dem Beginn der Nato-Aggression gegen Jugoslawien fest in serbischer Hand. Täglich demonstrieren hier zwischen 1000 und 3000 jugoslawische GastarbeiterInnen, an Wochenenden finden sich auch schon mal 10 000 Protestierende ein.

06.05.1999

KP und Linksnationalisten sind ein bisschen gegen den Nato-Krieg

Gleich zwei Parteien der rosarot-grünen Regierungskoalition, die KP und Innenminister Jean-Pierre Chevènements Mouvement des Citoyens (MDC), haben sich gegen die Nato-Bombardierungen Jugoslawiens ausgesprochen und damit weniger Premier Lionel Jospin als sich selbst in einige Schwierigkeiten gebra

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