Feministische Ökonomie

Eine Serie aus den Jahren 1999–2001 über Männerprivilegien, Lohnungleichheiten und die Ökonomie des Sorgens und des Pflegens.

25.11.1999

Verbessern und bekämpfen

Die jamaikanische Ökonomin Mariama Williams ist Spezialistin für Makroökonomie und Gender und in vielen Frauen-Netzwerken aktiv. Seit Bestehen der WTO befasst sie sich mit den Auswirkungen von deren Beschlüssen auf das Geschlechterverhältnis. Sie ist Mitglied der Informellen Arbeitsgruppe zu Gender und Handel (Informal Working Group on Gender and Trade), die sich an der ersten WTO-Ministerkonferenz 1996 in Singapur gebildet hat und nun auch an der kommenden Ministerkonferenz in Seattle ein tägliches Frauenforum organisiert. Kann die Welthandelsorganisation dazu gebracht werden, sich auch mit Geschlechterfragen zu befassen?

09.09.1999

Frauen gehört die Hälfte!

Künftig sollen Budgetanalysen nach Geschlecht aufgeschlüsselt werden, um sicherzustellen, dass Frauen den gleichen Zugang zu den öffentlichen Mitteln erhalten wie Männer.

08.07.1999

Die Hälfte der Wirtschaft!

Wie viel Zeit wenden Frauen und Männer für unbezahlte Arbeiten im so genannt Privaten, in politischen, gemeinnützigen und ehrenamtlichen Institutionen auf? Genauere Daten liegen in der Schweiz nun zum ersten Mal vor.

10.06.1999

Das Trauma der alten Patriarchen

Die Mutterschaftsversicherung droht daran zu scheitern, dass sie auch Frauen, die nicht erwerbstätig sind, zugute kommen soll. Warum tun sich selbst Feministinnen mit dieser Frage oft schwer?

29.04.1999

Keine Freizeit ohne Geld

Von einem Lohn für Hausarbeit müssen wir ausgehen, um die Macht zu haben, über alles Übrige zu verhandeln: über die Arbeitszeit, über die Arbeitslast und (in unserem Sinn) über die Sozialisierung», so schrieb ein Komitee «Lohn für die Hausarbeit» der Region Venedig Anfang der siebziger Jahre.

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