Weltsozialforen

Texte zu den Weltsozialforen in Belém, Dakar, Karatschi, Tunis, Caracas, Porto Alegre.

03.02.2011

Über Migration und fehlende Perspektiven

«Il manque de la guerre.» – Es fehlt ein Krieg. So lautet die fatale Schlussfolgerung meiner ersten prägenden Diskussion hier in Dakar.

03.02.2011

Aufbruchstimmung für eine andere Welt – Eindrücke vom Eröffnungsmarsch

Tausende Menschen wurden zum heutigen Eröffnungsmarsch des Weltsozialforums 2011 hier in Dakar (Senegal) erwartet. Seit Tagen waren Karawanen aus verschiedenen Ländern Afrikas per Velo, Bus oder zu Fuss nach Dakar unterwegs. Flugbillette innerhalb Afrikas sind (zu) teuer.

03.02.2011

Banlieues unter Wasser

Gestern begann das Sozialforum. Während fünf Tagen werden 60′000 Menschen aus über 100 Ländern in 700 selbst organisierten Seminaren gemeinsam und konkret daran arbeiten, eine bessere Welt zu schaffen.

03.02.2011

Afrika in Bewegung

Wer immer noch glaubt, dass die AfrikanerInnen den Anschluss an die «Dynamik der Globalisierung» verpassen, weil sie kulturell behindert seien, sollte wieder mal eine Reise in den schwarzen Kontinent unternehmen.

03.02.2011

Das Forum als Schule zum selber denken

Das Weltsozialforum neigt sich dem Ende zu. In thematischen Versammlungen wird heute zusammengetragen, was in den vergangenen Tagen in rund tausend Podien, Workshops und Netzwerktreffen angedacht und ausgetauscht worden ist.

03.02.2011

Touche pas à ma terre!

Das Weltsozialforum ist nicht nur der Ort von täglich mehr als 500 Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Vernetzungstreffen. Das Weltsozialforum ist auch ein Ort der Begegnung, des kulturellen Austausches und der Demonstrationen vieler Anliegen sonst von der Welt vergessener Volksgruppen.

29.01.2009

Stochern im -ismus des 21. Jahrhunderts

Wer sich am unübersichtlichen, nervenkostenden, aber sympathischen und anregenden Weltsozialforum in Belem herumgetrieben hat, kommt zu zwei Schlussfolgerungen: Es war nicht schlimmer am überimprovisierten und unterorganisierten Sozialforum von 2007 in Nairobi, weshalb das Problem nicht afrikanis

29.01.2009

Der Tag zu Amazonien

Schon vor dem Ausbruch der Finanzkrise stand Belém als Durchführungsort des Weltsozialforums 2009 fest. Damit war auch einer der Schwerpunkte festgelegt: Die Ausbeutung und Zerstörung des Urwaldes im Amazonasgebiet und seine ökologischen und sozialen Auswirkungen.

29.01.2009

Brasilianische Begegnung – und ihr Bezug zur Schweiz

Die Ankunft in Belém, dieser Metropole im nordöstlichen Amazonien Brasiliens, hat uns schweizerische TeilnehmerInnen am diesjährigen Weltsozialforum (WSF) auf einen Schlag in die vielfältige Realität unseres Planeten versetzt.

29.01.2009

Banken in den Dienst des Volkes!

Mitten im grösseren der beiden Forumsgelände steht ein einfacher Pavillon. Es ist das Gebäude des «Banco do Brasil». Im ersten Raum sind zwei Schalter, in einem nächsten stehen drei Bankomaten, hier «Caixa automatica» genannt.

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