Hoher Repräsentant der Kroaten

Le Monde diplomatique –

Warum der CSU-Politiker Christian Schmidt als UN-Beauftragter für Bosnien und Herzegowina eine Fehlbesetzung ist

Markt in Sarajevo, im Hintegrund ein Wahlkampf-Plakat von Željko Komšić
Wahlkampf in Sarajevo Foto: SEAD HUSIC

Die Wahlen in Bosnien und Herzegowina vom 2. Oktober 2022 fielen wenig überraschend aus. Im Gesamtstaat gingen die meisten Parlamentssitze an Kandidaten der nationalistischen Parteien der Bosniaken, Serben und Kroaten. Bei der Wahl des Staatspräsidiums, dem je ein Angehöriger der drei größten Volksgruppen angehören muss, gewann allerdings der gemäßigte Sozialdemokrat Denis Bečirović den bosniakischen Sitz – gegen Bakir Izetbegović von der nationalkonservativen Partei der Demokratischen Aktion (SDA).

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