Kultur im Krieg : Verurteilt für ein Like auf Instagram

Nr.  47 –

Bleiben oder flüchten? Seit Putins Einmarsch in die Ukraine ist die Lage für russische Kulturschaffende schwierig geworden. Ein paar Schlaglichter auf den künstlerischen Widerstand gegen das Regime.

Tschulpan Chamatowa bei einer Aufführung des Stückes «Post Scriptum» in Riga
Hat Russland bereits zu Beginn der Invasion in die Ukraine verlassen: Tschulpan Chamatowa, hier in Riga bei einer Aufführung des Stückes «Post Scriptum» mit Passagen aus Texten der 2006 ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaja. Foto: Jānis Deinats

Zwei Gruppen leiden am meisten unter Verfolgung und Zensur, seit der russische Präsident Wladimir Putin am 24. Februar den Beginn seiner «Spezialoperation» verkündet hat: politische Aktivist:innen und Kulturschaffende. Die Aktivist:innen werden für ihre Aktionen und andere Stellungnahmen gegen den Krieg mit Geldbussen bestraft oder ins Gefängnis geworfen. Von den Kulturschaffenden wird absolute Regimetreue erwartet.

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