BVG-Reform : Trauerspiel in drei Akten

Nr.  47 –

4,6 Millionen Schweizer:innen sind in der zweiten Säule mehr oder weniger schlecht versichert. Ihre Rentenaussichten haben sich im vergangenen Jahrzehnt verdüstert. Und die bevorstehende BVG-Reform? Verwaltet bloss diesen Niedergang.

Abstimmungsbüchlein und Stimmzettel zur Volksabstimmung von 3. Dezember 1972
Als Gegenvorschlag zu einer Initiative 1972 gutgeheissen, wurde das Dreisäulensystem 1985 eingeführt. Foto: Keystone

Auf dem Papier ist das Rentner:innenleben für alle lustig und sorgenfrei. Wer in der Schweiz nach einem langen Arbeitsleben in den Ruhestand geht, stützt sich auf zwei obligatorische Säulen und eine freiwillige: Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) soll laut Verfassung die Existenz sichern, die Pensionskasse die Weiterführung des gewohnten Lebensstils ermöglichen – und die dritte, private Säule die eine oder andere Extravaganz erlauben, vielleicht eine Weltreise, einen Sprachaufenthalt auf Java oder die Einkehr in einen indischen Aschram.

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