AmÍlcar Cabral: Ein eigenwilliger Marxist

Nr. 6 –

Wirklichkeit statt Theorie: Der kapverdische Revolutionsführer Amílcar Cabral stellt in seinen Aufsätzen brisante Fragen zum Verhältnis von nationaler Befreiung und sozialer Umwälzung.

Portraitfoto von Amílcar Cabral im Februar 1967
In Bezug auf Afrika hielt er die marxistische Klassenanalyse für nicht brauchbar: Amílcar Cabral im Februar 1967. Foto: Ben Martin, Getty

1966 wurde der kapverdische Revolutionsführer Amílcar Cabral auf einer internationalen Solidaritätskonferenz in Kuba gefragt, was er von der Vision einer panafrikanischen Revolution des vergötterten Che Guevara halte. Diese sei schön und berückend, erwiderte er, aber zuweilen halte sich die Wirklichkeit nicht ganz an die Theorie. So überliefert es Hans-Ulrich Stauffer, der kürzlich einen Band mit Aufsätzen und Reden Cabrals veröffentlicht hat.

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