Licht im Tunnel: Wahrhaftig erbaulich

Nr. 23 –

Michelle Steinbeck über ein zweifelhaftes Genre

Zu Beginn meiner Trauerzeit spürte ich ein mir bisher fremdes Verlangen. Ich wünschte mir etwas, was ich noch bis vor kurzem als weltfremden Kitsch abgetan, ja abschätzig belächelt hatte: erbauliche Literatur. Jetzt kam mir das plötzlich sehr nötig vor: eine schöne, überzeugende Lektüre, die zeigt, dass die Welt nicht nur Untergang ist und das Leben aus mehr als einer Abfolge von Tragödien und Schmerz besteht. Aber konnte es so etwas geben?

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