Spitäler in Gaza: Schnipsel des Horrors

Nr. 51 –

Der Arzt Khaled Dawas spricht über die systematische Zerstörung des Gesundheitswesens in Gaza durch die israelische Armee. Der Wiederaufbau dürfte Jahrzehnte dauern.

eine Patientin im Al-Aksa-Spital im August 2024
Unterversorgung, Stromausfälle und gefährliche hygienische Verhältnisse: Patientin im Al-Aksa-Spital im August 2024. Foto: Abdel Kareem Hana, Keystone

Am 5. Januar 2024 beschoss das israelische Militär das Al-Aksa-Spital ein erstes Mal. «Ein Panzer feuerte auf das Krankenhaus, und das Geschoss blieb im Fenster der Intensivstation stecken», erzählt Khaled Dawas. Der britisch-palästinensische Chirurg aus London war zu jenem Zeitpunkt ein erstes Mal in Gaza im Einsatz, er arbeitete für zwei Wochen im Al-Aksa-Spital in Deir al-Balah in Zentralgaza. Das zweite Mal leistete er dort im April 2024 einen zweiwöchigen Einsatz – wenige Tage nur nachdem Israel die Einrichtung ein zweites Mal angegriffen hatte. Dabei hatten Raketen mitten zwischen den Flüchtlingszelten auf dem Spitalgelände eingeschlagen. Vier Menschen wurden getötet, vierzehn verletzt.

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