Literatur : Dichten gegen die Stille

Nr. 23 –

Nour Alabdullah musste als Jugendliche mit ihrer Familie aus Syrien flüchten. Im Schreiben findet sie einen Umgang mit Wut und Trauma.

Portraitfoto von Nour Alabdullah
Schreibt feinfühlig eindrücklich über furchtbare Themen: Nach Jahren auf 
der Flucht findet Nour Alabdullah in Winterthur Ruhe zum Schreiben.

Früher hat sie ihre Gedichte den Bäumen vor ihrer Terrasse im Libanon vorgelesen. Jetzt steht sie auf der Bühne im ausverkauften Saal an den Solothurner Literaturtagen. Die Lesung von Nour Alabdullah ist zwar erst der zweite Auftritt der 28-Jährigen als Autorin, doch der Raum ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Sie liest Texte und erzählt von ihrem Leben, aus dem Arabischen übersetzt von Autor Usama Al Shahmani. Zaher Assaf begleitet sie singend und auf der Geige mit Stücken, die Nour Alabdullah ausgesucht hat.

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