Migrationspolitik : Wochenlange Haft nach Ausschaffung

Nr. 23 –

Die Schweiz hat zuletzt vermehrt Menschen nach Burundi abgeschoben – und sie damit einem Unrechtsregime ausgeliefert.

zwei Personen halten ein Transparent in die Höhe am 20. April in Lausanne
«Die Schweiz schafft aus – Burundi foltert»: Protest am 20. April in Lausanne. Salvatore Di Nolfi, Keystone

Der Uno-Sonderberichterstatter wählt deutliche Worte. Ein Land verstosse bei Ausschaffungen gegen völkerrechtliche Grundsätze, wenn es die Situation im Herkunftsland von Asylsuchenden unzureichend einschätze, erklärt Fortuné Gaetan Zongo, und fügt dann an: «Genau diesen Mangel beobachte ich in der aktuellen Praxis der Schweizer Behörden.»

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