Israel vor den Wahlen : Bewegung für die Knesset

Nr. 36 –

Können die Friedensaktivist:innen von Standing Together auch institutionell politisieren? Unterwegs im Guerillawahlkampf einer linken Partei, die es vor drei Monaten noch gar nicht gab.

Mitglieder von «Ein Platz für uns alle» bringen Plakate an einer Bauabsperrung an
Was auf den ersten Blick selbstverständlich erscheinen mag, unterscheidet «Ein Platz für uns alle» von den anderen Parteien: Plakate auf Hebräisch und Arabisch.

«Ich hätte noch einen ‹Palästinenserstaat› im Angebot!», sagt eine der Wahlkämpfer:innen und wedelt mit einem Stapel lilafarbener Poster. Es ist ihr Running Gag an diesem Abend. «Gib mir lieber ‹50 Schekel Mindestlohn›», antwortet der Mann, der den Kleistereimer trägt.

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