Landzugang : Privat. Kein Zutritt

Nr. 39 –

Ein Grossteil Englands ist für die Öffentlichkeit unzugänglich. Die Kampagne Right to Roam fordert ein sogenanntes Jedermannsrecht.

eine Gruppe der Right-to-Roam-Gruppeine Gruppe der Right-to-Roam-Gruppe von Wigan mit einem Banner mit der Aufschrift «RIGHT TO ROAM» und Schildern «ROAM FREE» und «OPEN LANDS – OPEN HEARTS»
Gegen die veralteten Adelsprivilegien: Ein Teil der Right-to-Roam-Gruppe von Wigan unterwegs zur gesetzeswidrigen Betretung eines Privatgrundstücks.

Die Wandergruppe spaziert erst seit wenigen Minuten durch den Wald, da bleibt Jon Moses stehen. Er zeigt auf die hübschen violetten Blumen, die das Ufer des Bächleins Smithy Brook säumen: Wupperorchideen, eine invasive Spezies, die heimische Pflanzen verdrängt. Daneben ragt ein schwarzes Rohr aus der Böschung, gräuliches Wasser fliesst daraus in den Smithy: «Dreckwasser vom lokalen Abwasserbetrieb.» Auf der anderen Seite des Baches, angenagelt an einer Buche, prangt ein rotes Schild mit den warnenden Worten: «Privatgrundstück. Kein Zutritt. Unbefugte werden strafrechtlich verfolgt.»

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