Rückkehr an den Ärmelkanal : Die ewige Jagd

Nr. 39 –

2016 planierten die französischen Behörden den «Jungle», das riesige Flüchtlingscamp bei Calais. Zehn Jahre später hat sich das Problem verlagert.

ein Zelt hinter einem Busch und Menschen welche bei einer Strasse stehen, im Hintergrund der Hafen von Dunkerque
Warten auf einen Platz im Schlauchboot: Beim neuen «Jungle» fünfzig Kilometer östlich von Calais, im Hintergrund der Hafen von Dunkerque.

Die Einfahrt in die Stadt Calais ist zum Freilichtmuseum geworden; sie ist gesäumt von den Überbleibseln einer Migrationsroute, die hier nicht mehr durchführt. Ein, zwei Kilometer geht es an Zäunen vorbei, die einst umkämpft waren und heute bedeutungslos sind. Über diese, grellweiss und gut vier Meter hoch, probierten die Menschen damals dorthin zu klettern, wo die Lastwagen nach Dover eingeschifft wurden. Heute ist dieses Terminal stillgelegt, das neue liegt weit abseits vom Zentrum. Auch die Strasse ist leer. Bis sich auf einmal ein Wagen auf der Gegenfahrbahn nähert.

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