Berlin nach der Wahl : «Eine gedankenlose Instrumenta­lisierung»

Nr. 40 –

Nach dem Wahlsieg prasseln Vorwürfe des Antisemitismus auf die Berliner Linkspartei ein. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung, widerspricht.

die linke Bürgermeisteranwärterin Elif Eralp und Parteikolleg:innen halten einen grossen Banner
«Elif Eralp als Antisemitin zu bezeichnen, ist schlicht diffamierend»: Die linke Bürgermeisteranwärterin (mit Regenschirm) und Parteikolleg:innen in Berlin. Ksenia Ivanova

WOZ: Frau Schüler-Springorum, wer in den vergangenen Tagen in Deutschland die öffentliche Debatte verfolgt hat, muss zum Schluss kommen, dass jüdischen Menschen in Berlin nach dem Wahlsieg der Linkspartei am 20. September grosse Gefahr droht. Stimmt das?

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