Bildungsbeilage

16.11.2017

Die Gnade der Geburt

Noch nie waren die Bildungspfade so durchlässig. Es gibt die Direttissima von der Volksschule via Gymnasium zur Universität. Quereinstiege via Lehre, Berufsmatura zur Fachhochschule bis zum Quergang zur Universität sind möglich.

16.11.2017

Der einzig mögliche Weg

Zeichnen und Malen hat sich Simon Kness selbst beigebracht, sein Kunststudium holt er in Museen nach. Der gelernte Maurer, Maler und Zeichner führt bis heute eine prekäre Existenz ohne Rückfahrkarte in ein sicheres Leben.

16.11.2017

Antikapitalistisches Lernen 2.0

Die Webplattform Openki organisiert online Lernkurse, die dann analog stattfinden. Hierarchiefreie und selbstbestimmte Wissensvermittlung, ohne dass die Daten der NutzerInnen verkauft werden: Funktioniert die unkommerzielle Sharing Economy?

16.11.2017

Lernen ohne Schule

Mehr als 700 Kinder werden in der Schweiz zu Hause unterrichtet – aus reformpädagogischen Gründen oder weil die Eltern sie vor schlechten LehrerInnen, Drogen oder Gewalt schützen wollen. Dies höhle die Chancengleichheit aus, meint der Schweizer LehrerInnendachverband.

16.11.2017

Die Geschichte eines Arbeiterkinds

Für Erich Keller war ein Leben als Kabelmaschinenoperateur vorgesehen. Der promovierte Historiker, Journalist und Buchautor schildert in seinem Essay, wie er zum Aufsteiger wurde.

16.11.2017

Die WOZ als Universität

Im Gegensatz zu den meisten RedaktionskollegInnen habe ich weder studiert noch Praktika bei anderen Zeitungen gemacht. Die WOZ gab mir die Möglichkeit, im Betrieb zu lernen – das war besser als jedes Studium.

16.11.2017

«Zu viele von den Falschen schaffen es an die Universität»

Herkunft zensiert: Wer in eine der unteren Schichten hineingeboren wird, bleibt bildungsmässig dort gefangen. Warum das so ist, erforscht die mittlerweile emeritierte Pädagogikprofessorin Margrit Stamm. In der Schweiz schaffen es nicht viel mehr Arbeiterkinder an die Uni als vor einem halben Jahrhundert.