«Ich will dich sehen, mit deinem Verbrechergesicht. Liebesbriefe einer Revolutionärin»
- Datum:
- Ort: Paranoia City Buchhandlung
Ankerstrasse 12
8004 Zürich - Datum:
- Webseite: https://paranoiacityverlag.ch/09-04-2026-vernissa…
Buchvernissage mit Marina Galli und Michelle Steinbeck
Anna Kuliscioff, die 1857 auf der Krim geborene Anarchistin und revolutionäre Feministin, lebte in der Schweiz und in Italien. WOZ-Kolumnistin Michelle Steinbeck hat mit der Übersetzerin Marina Galli Kuliscioffs Briefe ins Deutsche übersetzt. Unter dem Titel «Ich will dich sehen, mit deinem Verbrechergesicht. Liebesbriefe einer Revolutionärin» sind sie im Paranoia-City-Verlag erschienen, zu dessen Kollektiv auch WOZ-Redaktorin Merièm Strupler gehört.
Buch-Neuerscheinung «Ich will dich sehen, mit deinem Verbrechergesicht. Liebesbriefe einer Revolutionärin»:
Anna Kuliscioff (1854 1925) Rebellin, Sozialistin, Ärztin, Feministin, Intellektuelle, Alleinerziehende, Antifaschistin In Italien ist sie eine Ikone bei uns ist sie weitgehend unbekannt. Dabei lebte und wirkte Anna Kuliscioff auch in der Schweiz. Von ihren Zeitgenoss:innen als «Eisenfaust im Samthandschuh» bezeichnet, führte sie Kämpfe, die heute so dringend sind wie damals. Für die Gleichstellung der Geschlechter, für soziale Rechte und Arbeitsrechte, für eine medizinische Versorgung für alle, kurz: für Freiheit, gegen Faschismus und jegliche Diktatur. Dieses Buch versammelt Briefe an ihre Lebensgefährten Andrea Costa und Filippo Turati, neben Anna bekannte italienische Sozialisten, sowie an die Freundin Rosa Genoni, Feministin und Modedesignerin. Annas Briefe erzählen sprühend von einem Leben zwischen Exil und Gefängnis, Fernbeziehung und Freundschaft, Tatendrang und Erschöpfung. Und vom Spannungsraum zwischen Revolution und Reform; Friedenspolitik und Recht auf Verteidigung; Mutterschaft und dem unnachgiebigen Einfordern von Beziehungen auf Augenhöhe privat und politisch. Höchste Zeit, dass ihre Schriften zum 100. Todestag erstmals auf Deutsch erscheinen!