Aktuelle Ausgabe

Ausgabe April 2017 (von 6. April bis 12. April 2017 als Beilage der WOZ am Kiosk erhältlich).
(Die nächste Ausgabe erscheint am 11. Mai 2017)

Libyen ist nicht mehr

Im März 2011 griff westliches Militär in den libyschen Bürgerkrieg ein, im Oktober war Diktator Gaddafi tot. Heute sind Chaos und Gewalt dort alltäglich. Den Kämpfern geht es nicht mehr um Ideologien, sondern ums Geschäft: Schmuggel, Erpressung und Mord.

Daten für alle

Aus Angst vor Löschaktionen der Trump-Regierung kopieren Wissenschaftler und Archivare im grossen Stil beispielsweise Klimadaten auf Server, die vor dem Zugriff der US-Justiz sicher sind. Grund ist die Befürchtung, dass die US-Regierung das Bürgerrecht auf Transparenz einschränken könnte. Indem sie Akten nicht mehr freigeben, sondern nur noch daraus zitieren würde, behielte Sie die Deutungshoheit über Informationen.

Wir sind Plankenleger

Reflexionen zum gelingenden Leben zwischen Rationalismus und technischem Fortschritt und der Hoffnung auf Erlösung aus einer als falsch empfundenen Wachstumsgesellschaft.

Techno-Reue in der Hyperrealität

Der Spätkapitalismus ist wie dein Liebesleben: Durch einen Instagram-Filter sieht alles viel weniger trostlos aus.

Keine Alternative für Frankreich

Am 23. April müssen sich die Franzosen in der ersten Runde zwischen elf Kandidaten für die Präsidentschaft entscheiden. Seit Jahren predigen die beiden grossen Parteien eine taktische Stimmabgabe gegen die extreme Rechte. Zu deren Stärke haben sie allerdings selbst sehr viel beigetragen.

Kriegsgeheul in der Ägäis

Griechenland sieht sich durch territoriale Ansprüche der Türkei bedroht.

Die Freiheit der Niederlande

Vom Gründungsmythos der Nation zum Kampfbegriff der Nationalisten.

Lucha Libre

Das mexikanische Wrestling und seine Helden.

Faule Früchte des Wachstums

Mexikos Wirtschaft zwischen Nafta und Trump.

Die Angst vor den Vielen

Über die alten und neuen Verächter der Massenmedien.

Onkel Hos Soldaten an der Wirtschaftsfront

Freihandel statt Sozialismus in Vietnam.

Der Superstratege von Buenos Aires

Der Mann, der Argentiniens Präsident Mauricio Macri an die Macht brachte, stammt eigentlich aus Ecuador. Er gilt als graue Eminenz der Rechten in Südamerika. Politik hält der Wahlkampfberater nicht für eine Sache der Vernunft.

Kleine Geschichte des Peronismus

Zwischen 1989 und 2015 wurde Argentinien fast ausnahmslos von Peronisten regiert. Was aber bedeutet es überhaupt, Peronist zu sein?

Keine Lust auf Revolution

Der Kreml hat Probleme mit der Hundertjahrfeier.

Leben in der Risikozone

Überflutung, Erosion, Absinken: Unsere Küsten stehen unter Druck. Menschen, die dort leben, sind gefährdet – und es werden immer mehr.