Aktuelle Ausgabe

Ausgabe Januar 2017 (von 12. Januar bis 18. Januar 2017 als Beilage der WOZ am Kiosk erhältlich).
(Die nächste Ausgabe erscheint am 9. Februar 2017)

Balkanstaaten in der Warteschleife

Mit ihrer jahrelangen Hinhaltepolitik fördert die EU autokratische Tendenzen in den Balkanstaaten. Aus kurzsichtigen Interessen richten sich beide Seiten in einem gefährlichen Schwebezustand ein.

Blauhelme

Rund 100 000 SoldatInnen sind derzeit für die Uno in einer Friedensmission engagiert. Doch die Mandate werden beladen wie Weihnachtsbäume, ufern aus, ihnen fehlt die klare Gewichtung der einzelnen Ziele.

In den grauen Zonen Kalabriens

Ambros Waibel über die Anti-Mafia-Bewegung in der Hochburg der ʼNdrangheta.

Eisenoxid und ein Hauch von Türkis

Der Künstler Kerry James Marshall bannt die alltägliche Würde und den Lebensstil des schwarzen Amerika auf die Leinwand.

Die idiotische Wette des Matteo Renzi

Italien braucht Reformen und keine Machtspiele. Doch den linken politischen Parteien fehlt es vor allem an politischer Fantasie.

Die Wallonie gegen Ceta

Was ein kleines Nationalparlament erreichen kann. Widerstand ist nicht umsonst, auch im herrschenden institutionellen Rahmen der EU.

Mein Nachbar wählt Front National

Ein linker Aktivist und die Realität der französischen Provinz, wo es in den Dörfern keine Post, keinen Arzt, keine Hebamme und keine Apotheke mehr gibt.

Die Jesiden von Sindschar

Als die IS-Miliz im August 2014 das nordirakische Sindschar angriff, flohen 80000 Jesiden in die Berge, Tausende wurden getötet oder entführt und versklavt. Die Terroristen sind weg, doch die Lage bleibt unsicher. Viele Jesiden trauen sich nicht zurückzukehren.

Das geteilte Dorf

Die grosse Politik führt in einem kleinen Land oft zu seltsamen Auswüchsen: Das palästinensische Dorf Barta’a wurde 1949 in Ost und West geteilt. Deswegen hat die Hälfte des Kabha-Klans einen grünen Ausweis, die andere einen blauen.

Historikerstreit um Ruanda

Systematische Umsetzung eines Plans der Hutu-Elite oder panische Reaktion auf eine Aggression der Tutsi-Guerilla? Die rivalisierenden Deutungen des Genozids von 1994 treffen bis heute unversöhnlich aufeinander. Eine neue Veröffentlichung schürt eine Kontroverse, die eigentlich gar keine sein müsste.

Das brasilianische Desaster

Eine korrupte Regierung beschliesst den Rückzug des Staates. Die Linke muss derweil ihre Radikalität wiederfinden.

So viel Öl und nichts zu essen

Inflation, Elend, Korruption: Das Wirtschaftschaos in Venezuela und seine Gründe.

Fahnder im Dienst des Imperiums

Im Namen der Korruptionsbekämpfung zwingen die USA der Welt ihr Rechtssystem auf.