Eine Zeitung, 72 000 LeserInnen

Die Wochenzeitung WOZ, 1981 gegründet, ist die einzige unabhängige, überregionale linke Zeitung der Deutschschweiz. Sie gehört weder einer Partei noch einem Verband noch einem Medienkonzern und garantiert einen kritischen und hintergründigen Qualitätsjournalismus. Neben den rund dreissig RedaktorInnen hat die WOZ zudem ein sehr grosses und breites Netz von freien JournalistInnen.
 Laut der Leserschaftsstudie MACH Basic erreicht die Zeitung wöchentlich 72 000 regelmässige LeserInnen. Die verkaufte Auflage beträgt 15 867 Exemplare (WEMF 2014).

Die WOZ gehört den MitarbeiterInnen

Oberstes Gremium der WOZ ist das Plenum der Genossenschaft infolink, der WOZ-Herausgeberin. Der Genossenschaft gehören alle WOZ-MitarbeiterInnen an, die mindestens zu fünfzig Prozent fest angestellt sind. Das Genossenschaftsvermögen, das Eigenkapital der WOZ, besteht aus einmaligen Mitgliederbeiträgen der derzeitigen und ehemaligen GenossenschafterInnen.

Organisation

Die Redaktion hat eine gewählte Leitung, die die publizistische Planung koordiniert und sich um personelle Fragen kümmert. Zuständig für die Zeitungsinhalte ist jedoch die Redaktionssitzung. Die Leitung des gesamten Unternehmens obliegt der Geschäftsleitung, die vom Geschäftsausschuss kontrolliert und unterstützt wird. 
Über Beschlüsse von grösserer Tragweite entscheidet das Plenum der GenossenschafterInnen. Viele MitarbeiterInnen amten zusätzlich in einer oder mehreren Arbeitsgruppen oder Kommissionen, ohne die ein selbstverwalteter Betrieb mit über fünfzig MitarbeiterInnen und einem Jahresumsatz von rund vier Millionen Franken letztlich nicht existieren könnte.

Internationale Liaison

«WOZ – Internationale Medienerzeugnisse AG» ist eine Tochtergesellschaft, deren Aktienmehrheit im Besitz der Genossenschaft infolink ist. Sie gibt die französische Monatszeitung für internationale Politik, «Le Monde diplomatique», auf Deutsch heraus.

Recherchierfonds und finanzielle Unterstützung

Unterstützt wird die WOZ vom Förderverein ProWOZ, dessen gut 800 Mitglieder jährlich mindestens den doppelten Abonnementsbetrag bezahlen. Der Verein unterhält und bewirbt ausserdem den Recherchierfonds und den Kapitalfonds, unterstützt die WOZ finanziell wie ideell und steht allen LeserInnen offen. Mehr dazu auf www.prowoz.ch.

Online-Spendemöglichkeiten

Die WOZ kooperiert mit zwei Organisationen, die das Spenden einfach und transparent ermöglichen:
FairGive ist eine Schweizer Initiative, die sich für Transparenz und Nachhaltigkeit in Bezug auf digitale Spendenkanäle einsetzt. Gespendet wird über eine SMS-Nachricht an die Nummer 488 mit dem Stichwort WOZ und der Angabe eines Spendenbetrags zwischen 1 und 99 Franken. Die Bezahlung erfolgt über die jeweilige Mobiltelefonrechnung der SpenderInnen, es wird allein der gespendete Betrag verrechnet. Mehr Infos: www.fairgive.org.

Flattr ist ein soziales Mikrobezahlsystem, das wie folgt funktioniert: NutzerInnen zahlen auf flattr.com einen Betrag ein und können anschliessend auf teilnehmenden Websites Inhalte durch einen Klick auf einen entsprechenden «Flattr-Button» honorieren. Am Monatsende wird die eingezahlte ­Gesamtsumme durch die Anzahl der Klicks geteilt und an die BetreiberInnen der Websites – so zum Beispiel die WOZ – ausgezahlt. Mehr Infos: www.flattr.com.