20.04.2017

Müllern gegen Trump

Eine Ausstellung in Basel und ein Büchlein zu Donald Trump als Popfigur zeigen Strategien, wie sich die grassierende Propaganda- und Lügenpolitik bekämpfen lässt.

«Wir sitzen in der Tinte»

Diesen und viele weitere Texte finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Ausgabe.

20.04.2017

Zünftig

Stefan Gärtner erklärt das Sechseläuten

20.04.2017

Saatgut ohne Monsanto

Am Dienstag wurde in Den Haag das Gutachten des Monsanto-Tribunals präsentiert. Die Regierung El Salvadors hat bereits vorgemacht, wie die Ernährungssicherheit unabhängig von der Agroindustrie erhöht werden kann.

20.04.2017

Die Macht der anderen Hälfte

«Die Parteien, die Staaten neu organisieren und Konkurrenten unterdrücken, waren nicht von Anfang an allmächtig.

20.04.2017

«Die Antifa ist unverzichtbar»

Katharina König erlebte im Jena der neunziger Jahre, wie Neonazis Jagd auf sie und ihre FreundInnen machten. Heute sitzt sie für die Partei Die Linke im Thüringer Landtag und kämpft im Parlament gegen die rechte Szene. Ein Gespräch über die Wichtigkeit antifaschistischer Arbeit angesichts des Rechtsrutschs in Europa und der neonazistischen Mordserie des NSU.

20.04.2017

Unterlassene Hilfeleistung der EU

8000 gerettete Menschen, 13 Tote, das ist die Bilanz des Osterwochenendes auf dem Mittelmeer. Dass es nicht mehr Tote gegeben hat, grenzt an ein Wunder. Und ist allein dem Einsatz von privaten Rettungsinitiativen zu verdanken.

20.04.2017

Rassismus aus der Parteizentrale

Das Bundesgericht hat entschieden, dass das SVP-Inserat «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» aus dem Jahr 2011 die Strafnorm gegen Rassendiskriminierung erfüllt.

13.04.2017

Es begann mit einem simplen Branchentelefonbuch

Ludwig A. Minelli hat mit Beschwerden bis nach Strassburg unter anderem bewirkt, dass Nichtschuldigen seit 1983 nur noch bedingt Verfahrenskosten auferlegt werden dürfen. Ein erstes Beispiel dafür, wie nötig der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist.

13.04.2017

Am eigenen Mut gescheitert

Die weltweit grösste zeitgenössische Kunstschau Documenta bespielt zum ersten Mal eine gleichberechtigte Zweitausstellung ausserhalb ihrer Mutterstadt Kassel. Doch die Auseinandersetzung mit der Gastmetropole Athen enttäuscht.

13.04.2017

Die Wut hat eine reale Basis

In kaum einem Land Europas ist das Misstrauen gegenüber der etablierten Politik so gross wie in Frankreich. Warum ist das so? Und wohin führt das noch?

13.04.2017

Trolle trollen, bis sie sich trollen

Bitte nicht füttern: Das ist immer noch die populärste Maxime zum Umgang mit Trollen in sozialen Medien. Aber ob totschweigen wirklich wirkt?

13.04.2017

Das Rezept ist narrensicher

«Donald Trump ist über Nacht Präsident der Vereinigten Staaten geworden», schwärmte der bis anhin regierungskritische CNN-Journalist Fareed Zakaria nach dem US-Raketenangriff auf einen syrischen Militärstützpunkt.

13.04.2017

Sozial ist diese Wende nicht

Am 21. Mai stimmt die Bevölkerung über das revidierte Energiegesetz ab. Linke, Bürgerliche und Umweltorganisationen sind dafür. Nur die SVP hat das Referendum ergriffen. Ist damit klar, was man stimmen muss?

13.04.2017

Als sei die Uhr zurückgedreht

Kann man den Fall von Jürg Jegge und die sexuellen Missbräuche von Minderjährigen in den siebziger Jahren allein mit dem Geist der Achtundsechziger erklären? Und was erzählt die Diskussion über den Zeitgeist von heute?

13.04.2017

Geschenkt

Stefan Gärtner über einen Liederabend, den man (nicht) gesehen haben muss

13.04.2017

Doppelte Ignoranz im Fall Txapartegi

«Die Schweiz ist Komplizin in diesem System der Folter und Vergewaltigung», lässt Nekane Txapartegi durch ihre Anwältin ausrichten. Indem sie nicht als Folteropfer anerkannt werde, würden auch die Taten negiert – als hätten Folter und Vergewaltigung in Spanien nie stattgefunden.

06.04.2017

Die Abwehr der Erinnerung hat keine Zukunft

Was geschieht mit dem Gedenken an den Holocaust, wenn die ZeitzeugInnen aussterben? Droht eine Normalisierung, eine Verflachung oder gar eine erneute Verdrängung?

06.04.2017

Der Kalte-Füsse-Effekt

Der Zürcher Anwalt Valentin Landmann sagt zum Thema Verwahrung: Therapeutische Massnahmen würden immer mehr missbraucht, um «Leute zu versenken». Wollen wir das?

06.04.2017

Arbeiten an der Grenze des Wahrnehmbaren

Auch in ihrem zweiten Roman, «Ich wünsche, wir begegneten uns neu», erweist sich die Basler Autorin Jacqueline Moser als nicht wertende, genaue Beobachterin.

06.04.2017

Wie ist es, in einem Problemviertel aufzuwachsen?

In den vergangenen Monaten machten Fälle von Polizeigewalt in den Pariser Banlieues Schlagzeilen und riefen wiederum teils gewalttätige Proteste der BewohnerInnen hervor. An der Lage in den sozialen Brennpunkten hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert, kritisiert der französische Schriftsteller und Musiker Wilfried N’Sondé.

06.04.2017

Wie gefährlich ist E171?

Die Forschung setzt sich erst seit kurzem mit der Frage auseinander, was Nanopartikel, die wir mit dem Essen aufnehmen, im Körper so alles anstellen können. Erste Resultate werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten geben.

06.04.2017

Ein faderes «Tagblatt»

Nach Jahrzehnten als freier Journalist für verschiedene Regionalzeitungen ist Hanspeter Guggenbühl vom NZZ-Mutterhaus mit einem Publikationsverbot in sämtlichen NZZ-Regionalblättern belegt worden.

06.04.2017

Und plötzlich kommt alles ans Licht

Die St. Galler Strafverfolgungsbehörden gingen eine Zeit lang mit besonders harter Hand gegen Fussballfans vor. Dabei sollen sie sich auch auf Falschaussagen gestützt haben. Die Geschichte eines zu Unrecht beschuldigten jungen Fans.

06.04.2017

«Wir gehören hierher»

Seit 600 Jahren leben sie hierzulande, heute sind 80 000 Roma in der Schweiz sesshaft. Doch immer noch werden sie ausgegrenzt. Zum Internationalen Tag der Roma am 8. April: ein Gespräch mit Stéphane Laederich (55), Direktor der Rroma Foundation.

06.04.2017

Ein Gruss in Yücels Zelle

Der Machtapparat des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan weiss genau, wen er hinter Gitter befördern muss: die Kritischen und Vorwitzigen wie Deniz Yücel. Seit fünfzig Tagen sitzt der Korrespondent der «Welt» in Einzelhaft.

30.03.2017

Mal subtil, mal roh

Geert Wilders hat die Wahl in den Niederlanden verloren – trotzdem sind die rassistischen Trennlinien in der Gesellschaft so stark wie nie. Gloria Wekker liefert das Rüstzeug, um weisse Privilegien zu erkennen.

30.03.2017

Die SVP und ihre Arbeiterschaft

Während die meisten rechtsnationalen Parteien in Europa seit den neunziger Jahren in Wirtschaftsfragen nach links rücken, bleibt die SVP knallhart neoliberal. Weshalb? Und: Könnte sie sich bald auch verschieben?

30.03.2017

«Als Punkband sind wir ja sowieso immer gelangweilt»

Nicht der einzige Freak in der Stadt: Mark Stewart von The Pop Group macht Musik, weil er etwas anfachen will. Der Postpunkpionier sucht immer noch nach dem Sound der Zukunft. Geschmack hält er für eine Form von privater Zensur.

30.03.2017

Stadtluft zum Atmen

Was in den USA zum Teil bereits realisiert wurde, wird nun auch in einigen Schweizer Städten konkreter: eine städtische Identitätskarte für alle StadtbewohnerInnen – also auch für Sans-Papiers. Zum Beispiel in Bern.

30.03.2017

Ein Kaleidoskop, das immer schneller dreht

In ihrem neuen Roman «Stumme Schwäne» beschreibt Ece Temelkuran die Situation in der Türkei im Jahr 1980 durch die Augen zweier Kinder. Fast scheint es, als blickten sie auf die aktuelle Türkei.

30.03.2017

Ein Bulldozer und immer noch mehr Bomben

Die Rückeroberung der irakischen Millionenstadt Mosul aus der Macht des IS stockt. Nun hat die Koalition mit einem Strategiewechsel angefangen, die eigenen Soldaten besser zu schützen – mit fatalen Folgen für die Bevölkerung. Ein Bericht von der Front.

30.03.2017

Wer hat hier Angst?

Noch ist nicht klar, ob und wie die Schweiz die verschärften EU-Waffenrichtlinien übernehmen wird. Doch die Wehrhaftigkeit der Waffenlobby ist enorm. Auch an der Waffensammlerbörse in Luzern.

30.03.2017

Blutergüsse? Das ist nur Dreck

Schon im Jahr 2000 hat die Uno festgelegt, wie Foltervorwürfe untersucht werden sollen. Doch die Schweiz ignoriert das Istanbul-Protokoll – und will die gefolterte Baskin Nekane Txapartegi an Spanien ausliefern.

30.03.2017

Wenn die Gewerkschaft fristlos kündigt

In der Nordwestschweiz verfolgt die Unia-Leitung eine kompromisslose Fusionsstrategie. KritikerInnen werden ruhiggestellt. Kürzlich kam es zur Eskalation: Sechs FunktionärInnen wurden fristlos entlassen – und gleichentags wieder eingestellt.