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Experimentieren, wie man anders entscheidet

Demokratie beschränkt sich zunehmend auf politische Repräsentation und nimmt keinen Einfluss auf ökonomische Machtverhältnisse. Auch Parteien wie die deutschen Piraten betreiben höchstens symbolische Politik. Oder lassen sich aus der Freien-Software-Bewegung Anregungen für eine «freie Assoziation der ProduzentInnen» holen?

Wahlverweigerung, Zwist und Führungskrisen

In vielen europäischen Staaten legen linke Parteien und Bewegungen zu – nur die einst starke deutsche Linkspartei verliert zunehmend an Einfluss.

Kein Leuchtturm, sondern ein Raum unter vielen

Die aktuelle Kulturförderung mag klar definierte Projekte, die zu «Leuchttürmen» erklärt werden können. Doch was geschieht mit selbstorganisierten Räumen, bei denen nicht von Anfang an klar ist, was sich wann daraus ergeben wird?

Das Heitere und das Urdunkel

Am 27. April ist der Künstler David Weiss in Zürich gestorben. Der Verleger, Autor und Schauspieler Patrick Frey erinnert sich an seinen Freund und an seine ersten Begegnungen mit dessen Werk.

Sie sind noch immer da

An diesem Wochenende begeht die Bewegung der spanischen Empörten ihren ersten Jahrestag – wieder mit Platzbesetzungen. Ihre Proteste haben sie jedoch vorwiegend in die Quartiere verlegt.

Und wer kocht in der Kinderkripp­e?

Frauen sollen vermehrt erwerbstätig werden, fordert Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Doch wer übernimmt dann ihre unbezahlte Haus- und Erziehungsarbeit? Wissenschaftlerinnen suchen nach Auswegen aus der Care-Krise.

Die Dirigentin am Main

Ende Mai bekommt die Deutsche Bank eine neue Führung: Josef Ackermann übergibt die Amtsgeschäfte einer neuen Doppelspitze. Schaffen es die deutsche Politik und die deutsche Gesellscha­ft nun, sich aus der Umklammerung durch die Bank zu lösen?

Kampf um Macht und Geld

Im Gewerkschaftsbund Zürich eskaliert ein Streit zwischen der Unia und den andern Gewerkschaften.

«… sich nicht an jeder Dummheit begeistern»

Der italienische Politiker, Journalist und Theoretike­r Antonio Gramsci bleibt 75 Jahre nach seinem Tod ein wichtiger Bezugspunkt für die Linke. Nicht nur in Italien.

Die Wüste der Finanzdiktatur

Seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 mussten bereits acht ­Regierungen von EU-Staaten die Sessel räumen. Statt blinder Sparpolitik braucht es ein Bekenntnis zur europäischen Utopie.

Wie einst gegen Margaret Thatcher?

Die britischen Kommunalwahlen am 3. Mai sind der erste Stimmungstest, seit die Regierung heftig spart. Vor allem in London geht es um viel.

Ohne Wohlstand, ohne Würde

Nach einem Jahr des Niedergangs haben viele GriechInnen den Mut verloren. Vom Urnengang am 6. Mai erwarten sich die Menschen wenig, während die ExtremistInnen die Strasse beherrschen. Ein Bericht aus einem Land am Rande des Zusammenbruchs.

Keine zu klein, eine Wohltäterin zu sein

Finanzierung von Kunstprojekten über die Masse: Was seit neustem über Internetplattformen auch in der Schweiz funktioniert, ist in Wirklichkeit eine alte Idee.

Eine unersetzliche Verbindung zur fremden Heimat

Viele europäische Länder kämpfen gegen die Wirtschaftskrise – und streichen die Mittel für den ­Erstsprachenunterricht für MigrantInnenkinder in der Schweiz. Die Politik schaut vorderhand ­­tatenlos zu. Dabei lägen die Vorteile für alle auf der Hand.

Zwischen dem Alten und dem unordentlichen Neuen

Die Massenproteste in ganz Russland sowie die Kontroversen um Präsident Wladimir Putins Wiederwahl im März zeigen, dass die Gesellschaft zwanzig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion­ zutiefst polarisiert ist.

Weg da, Mutter Teresa!

Luzern ist nicht Kalkutta. Deswegen darf es hier auch keine ältere Dame geben, die Obdachlose mit Nahrungsmitteln versorgt, sagen die ­Stadtbehörden und haben Monica P. einen Bussenbescheid zugestellt. Dem will sie allerdings nicht nachkommen.

Ermöglichen statt entscheiden

Der Kulturbetrieb erlebt einen fundamentalen Wandel. Vieles deutet auf eine Demokratisierung von Kunst und Kultur hin. Braucht es da überhaupt noch jemanden, der die Fördergelder verteilt, und wer könnte das sein?

Schweizer Chaosstrategie und Neokolonialismus

Um die Unctad, die Handels- und Entwicklungsorganisaion der Vereinten Nationen, tobt ein Kampf zwischen Nord und Süd, wie es ihn schon lange nicht mehr gab. Die Schweiz mischt dabei kräftig mit.

Das Bild, das ans faschistische Verbrechen erinnert

Am 26. April 1937 bombardierte die deutsche Legion Condor die baskische Stadt Gernika. Wenige Tage später begann Pablo Picasso mit dem Malen seines grossen Bildes «Guernica». Es avancierte zur Ikone der Moderne – und durchlief eine wechselvolle Geschichte.

Der Kampf um propere Städte

Zu Beginn waren die Wegweisungen unliebsamer Individuen im öffentlichen Raum heftig umstritten. Inzwischen ist die Massnahme quer durch die Schweiz fast schon Standard.

Der brillante Verkäufer

Patrick Aebischer sprüht vor Optimismus und gilt als der Schweizer Vorzeigewissenschaftsfunktionär. Von Risiken spricht der Präsident der ETH Lausanne (EPFL) allerdings nicht gern.

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