Vierzehn Jahre nach «F. est un salaud» kommt ein neuer Film von Marcel Gisler in die Kinos. Warum er so lange keine Filme machte, was sein neuer Film «Rosie» mit seinem eigenen Leben zu tun hat und wie er die achtziger Jahre in Berlin verbrachte.
Vierzehn Jahre nach «F. est un salaud» kommt ein neuer Film von Marcel Gisler in die Kinos. Warum er so lange keine Filme machte, was sein neuer Film «Rosie» mit seinem eigenen Leben zu tun hat und wie er die achtziger Jahre in Berlin verbrachte.
Auf Druck der Türkei wird die Einrichtung einer Flugverbotszone in Syrien immer wahrscheinlicher. Damit würden westliche Mächte in den Krieg eintreten. Mit möglichen Folgen, die kaum in ihrem Sinn sind.
Glencore-Xstrata lud letzte Woche zur Generalversammlung. AktivistInnen protestierten vor dem Theater-Casino Zug gegen den Rohstoffkonzern.
Die Unternehmenssteuerreform III würde die Firmen um bis zu 3,9 Milliarden Franken entlasten, die Bevölkerung soll die Ausfälle ausgleichen. Linke Politikerinnen und Ökonomen kritisieren die Vorschläge und drohen mit dem Referendum.
Im November letzten Jahres verkündete der Verein Swissholdings an einer Pressekonferenz seinen Unmut über den absehbaren Wegfall des Holdingprivilegs.
Was ist der Unterschied zwischen einem Sprayer, der «Gegen alles!» an die Wand sprayt, und einem, der dieselbe Wand mit «FCZ» versieht? Der erste macht sich wegen Sachbeschädigung strafbar. Der zweite gilt zudem als Fussballgewalttäter.
Mit seinem Roman «Der Schatten des Sultans» erweist sich der kamerunische Autor Patrice Nganang erneut als grosser Geschichtenerzähler. Er erzählt aber auch Geschichte: jene des ingeniösen Sultans Njoya und von dessen Königreich Bamum in Westkamerun zur Zeit der Kolonialisierung.
Etrit Hasler über den letzten Titanen des Fussballs.
Der indische Supreme Court gilt als einer der einflussreichsten Gerichtshöfe der Welt. Weil er unabhängig von der Politik agiert und sich von niemandem dreinreden lässt – auch von multinationalen Firmen wie Novartis nicht.
Vermehrt zeigen sich die Frauen von bürgerlichen und Mitteparteien nicht einverstanden mit den Entscheiden der Parteioberen. Politisieren Frauen anders? Die WOZ hat nachgefragt.
Keiner schweigt so beredt wie der US-amerikanische Schauspieler Harry Dean Stanton. In ihrem Porträtfilm «Harry Dean Stanton. Partly Fiction» bringt ihn die Bernerin Sophie Huber zum Singen und taucht in die Tiefe seiner Seele.
In Guatemala wurde ein ehemaliger Gewaltherrscher unter schwierigen politischen Bedingungen wegen Völkermord verurteilt. Die Justizbehörden in anderen Ländern hätten es leichter – und tun nichts.
Nach der Besetzung der polnischen Botschaft 1982 kopierte der Bund heimlich Geheimpapiere.
Hoffnung, Ungleichzeitigkeit, Vorschein, Intensität: eine Handvoll Überlegungen zu zentralen Begriffen im Werk des Philosophen Ernst Bloch anlässlich des Erscheinens eines neuen Bloch-Wörterbuchs.
Seit 1999 haben die westlichen Staaten ein Netz von Freihandelsverträgen geknüpft. Das Resultat ist eine Welle von Klagen von Grossunternehmen gegen Staaten.
Shereen El Feki beschreibt den sexuellen Wandel in der arabischen Welt. Er sieht um einiges anders aus, als man ihn sich im Westen vorstellt.
Big Data, das Analysieren gigantischer Datenmengen, verspricht viel, nicht zuletzt Unternehmensgewinne. Das Durchforsten solcher digitaler Sammlungen dringt indes immer tiefer in unsere Privatsphäre ein.
Der Religionssoziologe Asonzeh Ukah erklärt, warum der Aufstieg der Pfingstkirchen in Afrika ein Ausdruck der Unterentwicklung ist.
Der ehemalige guatemaltekische Diktator Efraín Ríos Montt ist der grausamste aller Pfingstprediger. Sein Glaube und seine Massaker an der Zivilbevölkerung waren Teil einer Antiaufstandsstrategie der USA.
Der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat den Leitzins auf rekordtiefe 0,5 Prozent gesenkt. Was als trockene Meldung daherkommt, birgt für ganz Europa grosse Gefahren.
Traumatisierungen haben einen wesentlichen Einfluss auf Aussagen und Verhalten von Asylsuchenden während des Asylverfahrens. Viele kommen im aktuellen Verfahrenssystem unter die Räder, weil ein vorliegendes Trauma nicht erkannt wird.
«Aufsässig wie die Insekten in euren Swimmingpools»: Die WOZ dokumentiert die 1.-Mai-Rede, die die WOZ-Redaktorin und Schaffhauser AL-Kantonsrätin Susi Stühlinger auf dem Zürcher Bürkliplatz hielt.
Moncef S. bezahlte seine Suche nach einem besseren Leben in Zürich mit dem Tod. Der Tunesier nahm sich am 2. Mai 2013 wahrscheinlich das Leben. Moncef S. wurde 26 Jahre alt. Es ist das tragische Ende eines Menschen, der von einem engmaschig gestrickten Asylregime in die Enge getrieben wurde.
Die Reportage ist das derzeit meistgehätschelte journalistische Genre. Ein Plädoyer, warum es nicht neu erfunden werden sollte.
Durch die Absage des EU-Parlaments an eine Reform des CO2-Handels gerät die europäische Klimapolitik erst recht ins Strudeln. Solange die Preise für Verschmutzungsrechte nicht ansteigen, wäre ein globaler Emissionshandel schädlich.
Die Schüsse auf ErdbeerpflückerInnen in Griechenland vor zwei Wochen waren kein Einzelfall. Vielmehr haben die katastrophalen Arbeitsbedingungen immer wieder ähnliche Folgen, sei es in Andalusien, Süditalien, Marokko oder Griechenland.
Aus Ost- und Südeuropa kommen sie in die Schweiz. Hier betreuen Care-MigrantInnen Pflegebedürftige und Kinder. An Arbeitsplätzen fehlt es nicht, dafür häufig an Wertschätzung, wie die Geschichte einer 22-jährigen Spanierin zeigt.
Als Steilvorlage für einen gesellschaftspolitischen Diskurs versteht der Autor und Regisseur Milo Rau seine «Zürcher Prozesse» im Theater Neumarkt: ein Diskursformat über medialen Rechtspopulismus mit echten Juristen und real involvierten Akteurinnen. Kann das gut gehen?
Mit der Gleichstellung homosexueller Paare hat die französische Mitte-links-Regierung ein erstes Versprechen eingelöst. Warum gehen dagegen sogar gutbürgerliche Konservative auf die Strasse?
Wenn Private, Stiftungen oder Firmen wie die UBS Hochschulen sponsern, wollen sie auch darüber befinden, wie die Mittel verwendet werden. Andreas Fischer, der Rektor der Universität Zürich, hat damit kein Problem.
Bei Genolier haben am letzten Sonntagabend, nach den Neuenburger Kantonswahlen, sicher die Champagnerkorken geknallt.
Mali befindet sich auf halbem Wege zwischen Krieg und Wahl: Es droht die Restaurierung der alten Fassadendemokratie.
Die Höhe des Lohns hängt massgeblich von Nationalität und Geschlecht ab. Die Linke muss deshalb die Forderungen nach Verteilungsgerechtigkeit mit einer offensiven Migrationspolitik zusammenbringen. So kann sie eine nationalistische Deutung der Wirtschaftskrise verhindern.
Die venezolanische Opposition will das knappe Resultat der Präsidentschaftswahl vom 14. April nicht akzeptieren. Sie unternimmt alles, um die Reformen der letzten Jahre rückgängig zu machen.
Ein Drittel aller Geburten in der Schweiz sind Kaiserschnitte, viele der Kosten wegen oder weil ÄrztInnen ihre Flieger nicht verpassen wollen. Bei der Geburtsabteilung in Riggisberg sieht es anders aus – nun droht ihr die Schliessung.
Die Dokumentarfilmerin Jacqueline Veuve ist mit 83 Jahren verstorben. Frédéric Maire, Leiter der Cinémathèque Suisse, erinnert sich an eine begnadete Zuhörerin und geduldige Beobachterin.
Können PflegerInnen, die sich tagtäglich um PatientInnen kümmern, einfach die Arbeit niederlegen? Natürlich nicht. Und doch gibt es Mittel und Wege, eine Spitalverwaltung unter Druck zu setzen.
Die Resultate der Zürcher Stadtkreise jagten sich, mal lag er vorne, mal zurück. Am Schluss waren es 685 Stimmen Vorsprung, und Richard Wolff fuhr mit einer Velorikscha vor dem Stadthaus vor.
Die verstorbene ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher hat Kunstschaffende aller Sparten an- und aufgeregt – besonders auch in der Pop- und Punkszene.
Die wirtschaftlichen Zeichen stehen auf Sturm, doch noch ist es nicht zu spät für eine Umkehr: Das ist der Appell, den fünf renommierte ÖkonomInnen aus drei Kontinenten diese Woche veröffentlicht haben.
Gemeinden und nichtstaatliche Organisationen in Mexiko haben 2013 zum Jahr des Widerstands gegen den Gentechmais erklärt und kämpfen landesweit mit neuem Elan. Doch bisher zögert die neue Regierung eine Entscheidung hinaus.
Andreas Fagetti über die Fortsetzung des Mörgeli-Skandals
Rechte Medien propagieren eine These, die seit Jahren grassiert: Hinter jeder Kritik der Linken an Israels Besatzungspolitik verbirgt sich Antisemitismus. Die These ist falsch – was nicht heisst, dass die Linke gegen Antisemitismus immun ist.
Wie Vasco Pedrina ein exklusives Treffen der gewerkschaftsnahen Linken mitbegründete und wie die gemütlichen Zeiten der Hochkonjunktur und des Arbeitsfriedens überwunden werden mussten.
Die Tonlage bleibt scharf in der Renitentendebatte. Aktuell geht es um «Schmarotzer Beat» und die Skos, die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe.