20.11.2014

Europa, made in Duisburg

In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft kamen in den letzten Jahren Tausende Roma nach Duisburg. Dort trafen sie auf Menschen, die den sozialen Abstieg fürchten. Die Stadt ist überfordert.

20.11.2014

Vorauseilender Gehorsam, sofortige Bedürfnisbefriedigung

In der Stadt Zürich hat der Angriff auf öffentliche Dienstleistungen eine neue Stufe erreicht: Nun will die FDP mit ihrer Sparpolitik auch bei der Kultur ansetzen. Dabei hat sie vor allem eine Institution im Visier: das Theater Neumarkt.

20.11.2014

Ein Privileg der Reichen

Manchmal lässt sich das Demokratieverständnis an einer Zahl ablesen: 270 000 Franken.

13.11.2014

Ob wir denn ohne Denken handeln können

Linke Theorie bleibt dringlich – auch wenn sie noch keine Praxis garantiert. Die neue Website Theoriekritik.ch will sie befördern helfen – Mitmachen erwünscht.

13.11.2014

Wie «Gucci-Grace» das Mugabe-Imperium retten will

Robert Mugabes Ehefrau will in die Politik einsteigen, um nach der Amtszeit ihres Mannes das Familienimperium zu schützen. Im Hintergrund ziehen das Militär und der Geheimdienst die Fäden.

13.11.2014

Kosmopolitisch mit Abstrichen

Die Zahl der Studierenden an der École polytechnique fédérale de Lausanne hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Daher will die Schule die Zulassung für ausländische Studierende beschränken. Niemand protestiert – warum? Ein Besuch in Lausanne.

13.11.2014

Auf dem Friedhof der Protestkultur

Seid kreativ und erfindet ungehorsame Dinge: Nach dem Film «Everyday Rebellion» feiert auch eine Ausstellung in London die gestalterische Fantasie des Widerstands.

13.11.2014

Was muss Schule können?

Die Geschichte lässt sich erzählen wie ein schlechter Scherz: Zuerst wog das Ding knapp ein Kilo und hatte 557 Seiten. Jetzt ist es um 87 Seiten geschrumpft und hat also auch gewichtsmässig abgenommen. Millionen haben sie reingesteckt, und was kommt raus? Zwei Haufen Altpapier.

06.11.2014

«Man gönnt einander nicht einmal das Zahnweh»

Was passiert, wenn man Clemens Klopfenstein und seinen jüngeren Kollegen und Verehrer Samuel Schwarz zusammen an einen Tisch setzt? Sie reden über grosse Sets und kleine Geister. Ein einhelliges Streitgespräch zwischen zwei Renegaten des Schweizer Films.

06.11.2014

Ein Urteil gegen die Gleichgültigkeit

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt die Schweizer Ausschaffungspraxis nach Italien. Es ist die Strafe für eine Politik des Verwaltens und Wegschauens. Das Urteil aus Strassburg könnte die europäische Asylpolitik nachhaltig prägen.

06.11.2014

Schlauchboot statt Tabellen

Der gestandene russische Greenpeace-Aktivist Dima Litwinow hat als Sohn einer Dissidentenfamilie Erfahrung mit der russischen Justiz. Doch was ihm vor einem Jahr als Teil der Arctic 30 widerfuhr, hat auch ihn erschüttert.

06.11.2014

Fühlst du dich ernst genommen?

Anna Graff ist sechzehn Jahre alt und seit zweieinhalb Jahren Mitglied der Juso Stadt Zürich. Sie ist bestens informiert, redet von Hegemonialmacht und Machiavellismus. Die WOZ traf sie an ihrem Lieblingsort in Zürich: in der Bäckeranlage.

06.11.2014

Unabhängigkeit für eine sozialere Politik

Rund die Hälfte der KatalanInnen ist inzwischen für eine Abspaltung ihrer Region von Spanien. Vor allem die Politik der konservativen spanischen Regierung und die Wirtschaftskrise haben den Stimmungswandel befördert.

06.11.2014

Die grosse Unzufriedenheit

Viele US-BürgerInnen haben von beiden grossen Parteien des Landes eine schlechte Meinung. Doch bei den Kongresswahlen ist das nicht zum Ausdruck gekommen.

06.11.2014

Diese guten Freunde sind verschwiegen

Das Dienstleistungsabkommen Tisa gefährdet nicht nur den Service public. Wegen des Tisa droht auch eine neue Deregulierungswelle auf den Finanzmärkten. Unter welchem Mandat verhandelt die Schweiz eigentlich?

30.10.2014

An der Amazonstrasse dem Tod ausweichen

Die Schriftstellerin Heike Geissler hat ein Buch über heutige Arbeitsbedingungen geschrieben. Präzise und schalkhaft berichtet sie aus dem Innern eines Amazon-Verteilzentrums.

30.10.2014

Der Hund ist teurer als der Arbeiter

Der indische Gewerkschafter Rajkumar Sahu kämpft seit 23 Jahren für LeiharbeiterInnen eines Zementwerks des Schweizer Konzerns Holcim im Bundesstaat Chhattisgarh. Nun war er zu Besuch in der Schweiz.

30.10.2014

«Der Erfolg hat uns überrollt»

Wie löst man am besten eine breite Bewegung aus? Mit Geheimnistuerei und Beschwichtigungen zum TTIP-Abkommen zeigen das derzeit die Regierungen der EU-Staaten und die EU-Kommission auf geradezu vorbildliche Weise.

30.10.2014

Vorgetäuschte Freiwilligkeit

Die Ecopop-Initiative ist sexistisch und frauenfeindlich. Wird sie angenommen, stehen Frauen sowohl in den sogenannten Entwicklungsländern als auch in der Schweiz vermehrt unter Druck.

30.10.2014

Tonnenweise Gold vergraben

Es ist Luzi Stamms Lieblingssatz: «Man muss kein Ökonom sein, um zu wissen, dass Gold auch in hundert Jahren noch Gold wert sein wird.» Damit bewirbt der SVP-Nationalrat derzeit seine «Goldinitiative», die verlangt, dass die Nationalbank (SNB) mindestens zwanzig Prozent ihrer Anlagen in Gold halt

23.10.2014

Die richtige Einstellung der Kamera

Im Fotomuseum Winterthur erzählen Manifeste von der Geschichte und Gegenwart der Fotografie. Eine inspirierende Ausstellung voller Zwischenrufe.

23.10.2014

Nein zum «Hotel Suff»

In Zürich soll das Ausnüchterungszentrum definitiv institutionalisiert werden. Gegen das Disziplinierungsinstrument gibt es erstaunlich wenig Widerstand.

23.10.2014

Eine neue Initiative als Kompass für die Gewerkschaft

Ein Genfer Kollektiv verlangt am bevorstehenden Gewerkschaftskongress die Lancierung einer Initiative für einen besseren Kündigungsschutz. Dahinter steht eine Gruppe ehemaliger Angestellter der Biotechfirma Merck Serono.

23.10.2014

Hoch flogen die Pläne der revolutionären Ornithologen

In der Sowjetunion fehlte die Berner Ortschaft Zimmerwald auf keiner Landkarte. Nun beschäftigt sich ein schweizerisch-russisches Theaterprojekt mit der Konferenz an diesem Ort im Jahr 1915, an der auch Lenin teilnahm.

23.10.2014

Der Service public ist in Gefahr

Es geht um fast alles, was wir zum Leben brauchen: vom Trinkwasser bis zur Abfallentsorgung, vom Kindergarten bis zum Altersheim, von Post und Bank über Eisenbahn und Elektrizitätswerke bis zum Theater.