25.08.2016

Neues von der Mülldeponie

Dieser Tage kommen wir uns wieder vor wie Gabriel Vetter in «Güsel», einfach ohne Schnauz und mit südländischerem Dialekt. Permanent sind wir damit beschäftigt, den unsachgemäss entsorgten Kehricht zu sichten, den andere anderswo absondern, auch bei sogenannten Qualitätszeitungen.

Die Logik der Eskalation

Diesen und viele weitere Texte finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Ausgabe.

25.08.2016

Der Pannendienst

Die Geschichte des Schweizer Geheimdiensts ist eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Das jüngste Desaster ereignete sich 2012, als ein Geheimdienstmitarbeiter unbemerkt hochsensible Daten klauen konnte.

25.08.2016

Welches Kurdistan?

Im Irak und in Syrien kämpfen die KurdInnen für grössere Autonomie. Wo diese greifbar wird, treten aber Konflikte zwischen den verschiedenen kurdischen Fraktionen in den Vordergrund.

25.08.2016

Das Versteckspiel der Behörden

Der Verdacht erhärtet sich: Die Schweiz bricht an der Tessiner Landesgrenze geltendes Recht. Derweil besingt Ueli Maurer die Zusammenarbeit mit Italien.

18.08.2016

Herr Niggli, lohnen sich Verbrechen?

Strafrechtsprofessor Marcel Niggli erzählt, warum seine StudentInnen ihn einmal für einen Verbrecher hielten, welche Delikte nur Dummköpfe begehen und warum man es bei fast jedem zweiten Mann mit einem Verbrecher zu tun hat.

18.08.2016

Der entfesselte Geheimdienst

Adrian Lobsiger, seit Anfang Juni oberster Schweizer Datenschützer, hatte am Wochenende seinen ersten grösseren Medienauftritt. Und der war verstörend. Lobsiger äusserte sich in der «SonntagsZeitung» zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG), das Ende September zur Abstimmung kommt.

18.08.2016

Bewerbung beim obersten Schriftleiter

Letzten Sonntag im «SonntagsBlick» zum Beispiel. Da liess uns René Lüchinger (57), bis Februar Chefredaktor des «Blicks» und seither Chefpublizist der «Blick»-Gruppe bei Ringier, in das Büro von Eric Gujer (54), dem «obersten Schriftleiter» der NZZ, eintreten.

18.08.2016

Das Leiden unter dem Glückszwang

Der Druck zur ständigen Selbstverbesserung, rigorose Trauerbehandlungen mit Pillen, Konzerne, die einen «Glückschef» beschäftigen: Die herrschende Glücksideologie zementiert trübselige Verhältnisse, statt sie zum Besseren zu verändern.

18.08.2016

Eine schlechte Kopie

Der Verfassungsschutz Niedersachsen lancierte 2012 eine sogenannte Islamismus-Checkliste und musste sie gleich wieder einstampfen. Jetzt taucht sie in der Schweiz auf: als innovative Radikalisierungssoftware.

18.08.2016

Plötzlich missverstanden?

Sahra Wagenknecht spielt an der Spitze von Deutschlands Linkspartei mit rechtspopulistischen Anlehnungen. Ist es die Angst vor Wahlniederlagen?

18.08.2016

Die autoritäre Allianz

Wer glaubt, in einem liberalen Staat dürfe etwa die Religionsfreiheit nicht eingeschränkt werden, liegt falsch. Dafür gibt es gute Gründe. Der Ruf nach einem Burkaverbot jedoch ist autoritär.

18.08.2016

Das Leiterspiel von Como

Mehr als 500 Flüchtlinge stecken in Como fest. Die Schweiz weist sie an der Grenze ab, selbst wenn sie ein Asylgesuch stellen. Unterwegs nach Chiasso mit Hassan und Ali.

18.08.2016

Ueli der Grenzwächter

Simonetta Sommaruga erklärte das Gesetz, dann liess Ueli Maurer die Drohnen steigen: Wie die Schweiz so verschlossen wurde, dass Flüchtlinge sie meiden.

18.08.2016

Herr Zanetti pfeift auf die Sorgfalt

Claudio Zanetti, SVP-Politiker und bekennender Rechtspopulist, twittert gerne und viel über alles und jeden: über den Islam an sich und überhaupt, über Hillary Clinton und den US-Wahlkampf, natürlich über die «Lügenpresse» und Anfang dieser Woche auch über die Bedeutung von «typischen Schweizer N

11.08.2016

Die Zukunft gehört den Tieren

Rambo ist gestorben, und ein Vogelkundler irrt durch die Wildnis: Das Filmfestival in Locarno zeigt sich als vieldeutiges Bestiarium zwischen Schlachthof und Ekstase.

11.08.2016

Wenn der Alte mit Nebelpetarden um sich wirft

Die SVP hat eine neue Anti-EU-Kampagne gestartet. Der Angriff auf das Rahmenabkommen hat zwei Ziele: Die Partei will von ihrer eigenen Krise ablenken und zudem ihre Völkerrechtsinitiative als Akt gegen die EU inszenieren.

11.08.2016

Das lukrative Terrorgeschäft

Von Mauretanien über Nigeria bis nach Somalia operieren terroristische Banden. Gruppen wie Boko Haram und al-Schabab stehen zwar militärisch unter Druck. Doch besiegt sind sie noch lange nicht: Zu viele profitieren von ihrer Existenz.

11.08.2016

Isch cool, Man

Stefan Gärtner über Standortmarketing in Rio

11.08.2016

Fünf Jahre Endschlacht

Die syrische Stadt Aleppo ist zum Symbol für einen nicht enden wollenden Bürgerkrieg geworden. Dort hat sich bis vor kurzem der Rechtsanwalt Mothanna Naseer in den Gebieten der RegimegegnerInnen für Menschenrechte eingesetzt.

11.08.2016

Freiertipps von der «Rundschau»

Fernsehreporter waren undercover auf dem Strassenstrich. Die Folgen können jetzt die Sexarbeiterinnen ausbaden.

11.08.2016

«Mediale Gegenstimmen sind wichtig»

Sibel Arslan begegnet Hass und Häme im Netz mit Gelassenheit. Ihre Energie steckt sie lieber in ihre politische Arbeit.

11.08.2016

«Ich fühlte mich ganz allein»

Der Hass im Netz macht sie ratlos. Moderatorin Steffi Buchli zieht es vor, eigene Schlagzeilen zu machen.

11.08.2016

Überfall auf die «Hippieverhältnisse»

Die Spezialeinheit «Enzian» stürmte in Bern Häuser und hielt unbescholtene Menschen stundenlang gefesselt fest. Der Staatsanwalt möchte das Verfahren einstellen – obwohl neue Erkenntnisse viele Fragen aufwerfen.

11.08.2016

Mit der Säge an deine Rente

Vor der AHV-plus-Abstimmung schwingen die Bürgerlichen die Demografiekeule und prophezeien den Untergang der AHV. Ihr Ziel: Rentensenkungen. Dabei ist ein Ausbau angesagt. Er ist in einem reichen Land weniger eine Frage der Demografie als viel mehr eine des politischen Willens.

04.08.2016

Sind Strafen nicht abschreckend?

Höhere Strafen führen zu mehr Abschreckung führt zu mehr Sicherheit? – Strafrechtsprofessor Marcel Niggli erklärt, warum diese populäre Annahme falsch ist. Und warum man für absolute Sicherheit ganze Bevölkerungsgruppen ins Gefängnis stecken müsste.

04.08.2016

Die Freiheit, nicht aufsteigen zu müssen

Erstmals seit 1989 kam es Ende Juli wieder zum Klassiker zwischen dem FC Zürich und dem FC Winterthur. Die WOZ begleitete zwei Winterthurer Fans auf ihrem Umweg nach Zürich.

04.08.2016

Nach der Newsorgie

Wem nützt das Nachrichtenschnellfeuer, das wir in den ersten Stunden nach einem Ereignis auf unseren Geräten in Gang setzen? Und was kann man gegen die Konfusion im Kopf tun?

04.08.2016

Ein bisschen Party vor dem Kater

Die Euphorie über Olympia ist längst verpufft. Im krisengeschüttelten Brasilien ist zu spüren, dass man sich mit den Spielen vielleicht übernommen hat.

04.08.2016

Die Kraft der Menschenrechte

Der Sommer vergeht im Liveticker, und zwischen den sich überschlagenden Nachrichten leuchtet stets ein alarmierendes Wort auf: Ausnahmezustand.

04.08.2016

Das lange Warten vor den Toren Brüssels

Die Europäische Union versprach Nähe – und hielt die Türkei doch über ein halbes Jahrhundert lang auf Distanz. Das hat auch mit der Konstruktion einer europäischen Identität zu tun.

04.08.2016

Mögest du nicht in interessanten Zeiten leben!

Was ist seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei passiert? Und wie geht die Gesellschaft mit dem Ausnahmezustand um? Für die WOZ hat die Istanbuler Schriftstellerin Ece Temelkuran zwei Wochen lang Tagebuch geführt.

04.08.2016

American Horror Story

Der demokratische Parteitag changierte zwischen schrillem Kindergeburtstag, Gruselkabinett und Lügenparade. Die Feministin Laurie Penny erklärt, warum die AmerikanerInnen nun trotz allem Hillary Clinton wählen sollten.

04.08.2016

Blocher bald umsonst?

Als Christoph Blocher am diesjährigen Tamedia-Meeting neben Verleger Pietro Supino sass, durfte man keinesfalls schreiben, dass er dort «Ehrengast» war.

04.08.2016

Seine Unabhängigkeit hütete er wie einen Schatz

Jürg Frischknecht zählte zu den profiliertesten JournalistInnen der Schweiz. WOZ-Redaktorin Ruth Wysseier erinnert an den kritischen Rechercheur als sinnlichen Menschen, der die Dinge zum Besseren wenden wollte.

04.08.2016

Ein Urteil über die denkbare Zukunft

Ein junger Mann ist der Förderung der Terrororganisation IS für schuldig befunden worden, weil er sich in Syrien dem bewaffneten Dschihad anschliessen wollte. Ein heikler Entscheid. Soll ein Gericht eine Tat bestrafen, die noch gar nicht begangen wurde?