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«Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten»

Die Katastrophe kann abgewendet werden, sagt der neue Bericht des Weltklimarats. Bloss: Realistisch scheint das nicht. Denn um weiter hoffen zu können, müsste man das Denkparadigma der ökonomischen Wissenschaften verlassen.

Der eigentliche Tamiflu-Skandal

Tamiflu war ein Fetisch. Die Schamanen der Basler Firma Roche verkündeten seine Wirksamkeit. Und alle kauften das Medikament, weil man sonst nichts hatte, was die Dämonen vertrieb.

Hatties grosser Aufbruch

Diesen und viele weitere Texte finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Ausgabe.

Wenn die Zentralbank alle Übel heilen soll

In diesen Tagen wird eine eidgenössische Initiative für eine sogenannte Vollgeldreform lanciert. Was taugt die Initiative? Die WOZ hat Joseph Huber, den Vordenker der Vollgeldidee, bei ihm zu Hause in Berlin besucht.

Holzhacken ist heilsam

Was tun mit Kindern und Jugendlichen in Schwierigkeiten? Der Berghof Stärenegg setzt auf ein Leben in Bauernfamilien und Arbeit mit den Händen. Ein Besuch im Emmental.

Anarchie im Kinderzimmer

Schon der US-amerikanische Autor Norman Mailer protestierte mit Lego gegen das Big Business. Jetzt haben zwei erwachsene Buben einen ganzen Blockbuster aus Lego gebastelt.

«Was ist das für eine Demokratie?»

Ständig sind irgendwo in Spanien die Angehörigen von über 500 baskischen Gefangenen unterwegs, um Väter, Brüder oder FreundInnen in weit entfernten Haftanstalten zu besuchen. Ein Reisebericht.

Der Kalte Krieg war nie ganz vorbei

Seit 1989 bedrängt die Nato Russland. Angesichts dieser Chronologie der Nadelstiche ist es nachvollziehbar, dass Wladimir Putins Annexion der Krim bei der russischen Bevölkerung grosse Zustimmung findet.

Auf Schulreise mit der Businessklasse

Geleitschutz in Brasilia, Visitenkarten en masse, gutväterliche Sätze an die GastgeberInnen: Tagebuch einer Geschäftsreise mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann durch Brasilien.

Replik des AKW-Kritikers

Der Ingenieur Heini Glauser fürchtet, das AKW Beznau würde ein Extremhochwasser nicht überstehen. Beznau steht unterhalb von Brugg mitten in der Aare auf einer Insel. Glauser hat in den letzten drei Jahren viel Datenmaterial zur Hochwasserfrage zusammengetragen.

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Gene

Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung nimmt in seinem eben veröffentlichten Bericht die Versprechungen der personalisierten Medizin unter die Lupe. Was bringt Big Data im Gesundheitswesen?

Zwischen Erinnerung und Selbstzensur

Der Versöhnungsprozess nach dem Genozid von 1994 ist mehrheitlich von oben diktiert. Zumindest solange die Bevölkerung von der guten wirtschaftlichen Entwicklung Ruandas profitiert, ist ein Ausbrechen neuer ethnischer Gewalt unwahrscheinlich.

Regierung foult Wagenplatz

Einen Fussballplatz haben sie schon, keinen grossen zwar, aber dafür auf Rädern: Ein fahrender Tischfussballkasten begleitete die 500 DemonstrantInnen, die am vergangenen Sonntag für den Erhalt des Wagenplatzes in Basel auf die Strasse gingen.

Barrikaden gegen Bagger

Samstagnachmittag auf dem Labitzke-Areal in Zürich Altstetten: In einem improvisierten Märlizelt wird einer Handvoll Kinder die Geschichte vom winzigen, aber klugen Fisch Swimmy erzählt. Rundherum geht es laut zu und her.

Wenn sich das Zentrum nur um den Konsum dreht

Was genau bedeutet die Parole «Recht auf Stadt» des französischen Soziologen Henri Lefebvre? Ein Gespräch mit dem Stadtforscher Klaus Ronneberger über das neue Interesse an Lefebvre und dem urbanen Raum.

Opportunistische Neutralität

Die Neutralität in Person. Als Didier Burkhalter letzte Woche die Position der Schweizer Regierung im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland darlegte, machte er es eigentlich allen recht.

Rein und raus in Graubünden

Der junge Bündner Autor Andri Perl bringt einen Söldner und einen Verbannten in einer Asylunterkunft zusammen. Das Theater Chur zeigt in reduzierten Bildern ein hochaktuelles Stück.

Reformen im sozialistischen Gang

Der kubanische Staats- und Parteichef Raúl Castro will mit einem Investitionsgesetz die Abhängigkeit von Venezuela mindern. Kuba bietet ausländischen Unternehmen exzellent ausgebildete Arbeitskräfte.

Die Geachteten

Die reichsten ukrainischen Oligarchen sind nicht auf der Liste der Personen, deren Vermögen in der Schweiz gesperrt wurde. Sie haben ihren Reichtum aber genau so ergaunert wie der Janukowitsch-Clan – und haben ihre Firmen hier domiziliert.

Die Geächteten

Die Schweiz hat die Konten und Vermögen wichtiger ukrainischer ExponentInnen blockiert. Auf der Liste stehen 29 Namen. Von zweien ist bekannt, dass sie Firmen in der Schweiz unterhalten: der Sohn des Exstaatspräsidenten Wiktor Janukowitsch und der noch nicht dreissigjährige Oligarch Serhi Kurtschenko.

Das Habsburger Reich, ein früher Testfall für Europa?

Im österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaat genossen Juden seit 1867 staatsbürgerliche Rechte. Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems fragt hundert Jahre nach seinem Untergang provokant: Waren die JüdInnen die ersten EuropäerInnen?

Höhere Zäune, höhere Erwartungen

Die derzeitige Migrationswelle von Nordafrika nach Europa hat verschiedenste Ursachen. Sie liegen auch im Arabischen Frühling. Vor allem in Libyen floriert ein lukrativer Menschenhandel, und MigrantInnen gelten als «Handelsgut».

Die Roboterin, die behauptet, sie sei keine

Die technisch immer weiter entwickelte Simulation von Intelligenz in Maschinen greift zunehmend auf den emotionalen Haushalt der Menschen über. Das sollte uns zu denken geben.

Hans-Jürg Käser kegelt weiter

Während sich der bernische Polizeidirektor Hans-Jürg Käser auf der nationalen Bühne profiliert, geht es in seiner Direktion drunter und drüber. Am Sonntag wird er wohl dennoch wiedergewählt.

Werwölfe trollen sich

Sie wollten Härte zeigen – jetzt geben die Organisatoren der Demo «Stopp Kuscheljustiz» auf. Ihre Nähe zu Neonazis war offensichtlich.

Kinder stärken geht anders

Es klingt so einfach, so einleuchtend. «Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen.» Wer kann da schon dagegen sein?

Eine Flaschenpost über die zweite Chance

Was passiert, wenn alles vorbei ist und die Welt «auf null» gestellt scheint? Margaret Atwood erzählt in der «Geschichte von Zeb», dem dritten und letzten Band der «MaddAdamiten», von der Zukunft der Menschheit und der Rolle der Überlieferung.

Die Islamisten und das Chaos

Die Faruk-Brigaden und andere RebellInnen versuchen, der grenzenlosen Brutalität der radikalislamistischen Gruppierungen etwas entgegenzusetzen. Mit mässigem Erfolg, wie ein Augenschein in Nordsyrien zeigt.

Der erste totale Krieg

Der Kriegsausbruch 1914 hatte etwas Zufälliges, schreibt Historiker Jakob Tanner – doch der Zufall trifft eben den vorbereiteten Kopf. Gedanken über die «Leichen im Maschinenbetrieb» und die Schlüsse, die für heute zu ziehen wären.

Fünf Fragen an die Mächtigen

Erst erlag der klassenkämpferische Gewerkschafter Bob Crow einem Herzinfarkt, dann starb der grosse Labour-Politiker Tony Benn: Innerhalb einer Woche verlor die britische Linke zwei wichtige Repräsentanten.

Der neue Raubzug auf Krisenstaaten

SpekulantInnen fallen über Griechenland, Zypern und Spanien her und verlangen Entschädigungen in Milliardenhöhe, weil sie sich verzockt haben. Was absurd klingt, ist längst ein Geschäftsmodell.

Das Völkerrecht und das Volk

In der Politik haben Worte wenig Wert. Zum Beispiel in Russland. Am Dienstag sprach Staatschef Wladimir Putin vor den Abgeordneten des russischen Parlaments.

Noch ist Europa nur eine Option

Im links-grünen Lager ist sechs Wochen nach der Abstimmung über die SVP-Initiative einiges los. Der Fokus liegt zunehmend auf der Europafrage. Es fehlen aber klare Forderungen und starke Allianzen.

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