Kultur/Wissen

16.02.2017

«Der Laden ist grösser als wir»

In den achtziger und neunziger Jahren gehörte es zum Alltag, sich abends in einer Videothek noch zwei, drei Filme auszuleihen. Heute sind die einstigen Kultur- und Kultstätten am Aussterben. Eine ethnografische Spurensuche.

16.02.2017

Der liberale Populist

Emmanuel Macron hat gute Chancen, die französischen Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Woher rührt die Begeisterung für den ehemaligen Banker?

16.02.2017

Cool Man ist traurig

Pöbeln mit dem Florett: Eine kleine Rundschau zur Affektlogik bei rechtsbürgerlichen Chefredaktoren.

16.02.2017

«Bäume fällen macht viel mehr Spass als Bäume pflanzen»

Die Kolumnistin Margarete Stokowski gilt spätestens seit ihrem Buch «Untenrum frei» als die neue feministische Stimme im deutschsprachigen Raum. Im Interview mit der WOZ erklärt sie, wieso ihr diese Zuschreibung nicht passt und was Feminismus, Whiskey und Baumfällen miteinander zu tun haben.

16.02.2017

Der Horrortrip als Feier des Lebens

Regisseur Milo Rau und das Theater Hora am Zürcher Schauspielhaus: Was medial zum Skandalstück aufgekocht wurde, entpuppt sich als Theater der Zärtlichkeit und des Mitgefühls.

09.02.2017

Mittelfristig: Deutschland abschaffen

Die Bundesrepublik unter dem Brennglas: Mit ihrem neuen Album «Anarchie und Alltag» liefert die Antilopen Gang einen scharfsinnigen Kommentar zur politischen Gemengelage.

09.02.2017

Treffen sich zwei in der Transitzone

Die Songs von Tim & Puma Mimi flogen einst von Zürich nach Tokio und wieder zurück. Nun entstehen sie an einem Ort, doch klar verorten lassen sie sich immer noch nicht. Zum Glück.

02.02.2017

Der freundliche Dschihad

Von traditioneller Lyrik bis Rap: Zwischen Europa und Syrien finden junge Muslime und Muslimas heute in Versen ihren wichtigsten kulturellen Ausdruck. Das gemeinsame Motiv ist identitäre Selbstermächtigung.

02.02.2017

«Die Kritik versinkt im Eröffnungssekt»

Eine Annahme der Unternehmenssteuerreform III bedeute für die Kultur ein Gemetzel, warnt der Künstler und Verleger Josef Felix Müller. Was ihn nicht davon abhält, die staatliche Kulturförderung zu hinterfragen.

26.01.2017

Was riecht denn hier nach Blut?

Sie war Spiderman und Todesengel, und sie ist das Aufregendste, was der Schweizer Pop zu bieten hat. Unterwegs mit Evelinn Trouble.

26.01.2017

Köpfe und Kampagnen

Von Anfang an auch reformistischer Quark: Die feministische Zeitschrift «Emma» feiert – und schiesst zum 40. Geburtstag gegen die Jungen.

19.01.2017

So schön kann Satan sein

Sein blasphemischer Bastard aus Black Music und Black Metal machte den Basler Manuel Gagneux praktisch über Nacht zum neuen Darling der globalen Metalszene. Dabei hatte alles mit einer Alberei im Netz angefangen.

19.01.2017

Burkas und Banken

Warum der rassistische Gehalt der SVP-Plakate und ihr Bezug zur Unternehmenssteuerreform III nicht ignoriert werden sollten.

19.01.2017

Im Nebel der explosiven Gegenwart

Die Politik sähe anders aus, wenn sie sich am kürzlich verstorbenen Zygmunt Bauman orientieren würde. Der Soziologe und Philosoph schuf Denkwerkzeuge gegen rechtsnationale RattenfängerInnen und liberale Wirtschaftsdogmen.

12.01.2017

Dürrenmatts letzter ist der beste

Die Kritik nahm Friedrich Dürrenmatts letzten Roman «Durcheinandertal» ungnädig auf. Die erstmalige Inszenierung am Theater St. Gallen legt seinen visionären Charakter offen.

12.01.2017

Die Welt dreissig Kilometer hinter Genf

Der englisch-savoyische Schriftsteller und Kunstkritiker John Berger ist gestorben. Was er seit den sechziger Jahren über Landwirtschaft und Migration schrieb, hat nichts von seiner Aktualität verloren.

05.01.2017

«… auch die Kinder dealen manchmal»

Das Alpine Museum in Bern zeigt in der Ausstellung «Wasser unser», wie den Folgen der Klimaerwärmung mit kreativen Ansätzen begegnet werden kann – am besten schon heute.

05.01.2017

«Der Service public wird wieder trendig»

Der künftige SRG-Generaldirektor Gilles Marchand warnt, dass die Annahme der No-Billag-Initiative in eine Medienkatastrophe führen könnte. Und er entwirft seine Vision eines technisch modernen Service public, der einer multikulturellen Gesellschaft gerecht werden könnte.