Kultur/Wissen

«Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten»

Die Katastrophe kann abgewendet werden, sagt der neue Bericht des Weltklimarats. Bloss: Realistisch scheint das nicht. Denn um weiter hoffen zu können, müsste man das Denkparadigma der ökonomischen Wissenschaften verlassen.

Ein strahlend schwuler Schwan

Diesen und viele weitere Texte finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Ausgabe.

Anarchie im Kinderzimmer

Schon der US-amerikanische Autor Norman Mailer protestierte mit Lego gegen das Big Business. Jetzt haben zwei erwachsene Buben einen ganzen Blockbuster aus Lego gebastelt.

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Gene

Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung nimmt in seinem eben veröffentlichten Bericht die Versprechungen der personalisierten Medizin unter die Lupe. Was bringt Big Data im Gesundheitswesen?

Regierung foult Wagenplatz

Einen Fussballplatz haben sie schon, keinen grossen zwar, aber dafür auf Rädern: Ein fahrender Tischfussballkasten begleitete die 500 DemonstrantInnen, die am vergangenen Sonntag für den Erhalt des Wagenplatzes in Basel auf die Strasse gingen.

Barrikaden gegen Bagger

Samstagnachmittag auf dem Labitzke-Areal in Zürich Altstetten: In einem improvisierten Märlizelt wird einer Handvoll Kinder die Geschichte vom winzigen, aber klugen Fisch Swimmy erzählt. Rundherum geht es laut zu und her.

Wenn sich das Zentrum nur um den Konsum dreht

Was genau bedeutet die Parole «Recht auf Stadt» des französischen Soziologen Henri Lefebvre? Ein Gespräch mit dem Stadtforscher Klaus Ronneberger über das neue Interesse an Lefebvre und dem urbanen Raum.

Rein und raus in Graubünden

Der junge Bündner Autor Andri Perl bringt einen Söldner und einen Verbannten in einer Asylunterkunft zusammen. Das Theater Chur zeigt in reduzierten Bildern ein hochaktuelles Stück.

Das Habsburger Reich, ein früher Testfall für Europa?

Im österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaat genossen Juden seit 1867 staatsbürgerliche Rechte. Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems fragt hundert Jahre nach seinem Untergang provokant: Waren die JüdInnen die ersten EuropäerInnen?

Die Roboterin, die behauptet, sie sei keine

Die technisch immer weiter entwickelte Simulation von Intelligenz in Maschinen greift zunehmend auf den emotionalen Haushalt der Menschen über. Das sollte uns zu denken geben.

Eine Flaschenpost über die zweite Chance

Was passiert, wenn alles vorbei ist und die Welt «auf null» gestellt scheint? Margaret Atwood erzählt in der «Geschichte von Zeb», dem dritten und letzten Band der «MaddAdamiten», von der Zukunft der Menschheit und der Rolle der Überlieferung.

Der erste totale Krieg

Der Kriegsausbruch 1914 hatte etwas Zufälliges, schreibt Historiker Jakob Tanner – doch der Zufall trifft eben den vorbereiteten Kopf. Gedanken über die «Leichen im Maschinenbetrieb» und die Schlüsse, die für heute zu ziehen wären.

Unberechenbare Frequenzen

Nach langer Pause ist die Bieler Band Puts Marie zurück. Die ehemalige Strassenmusiktruppe ist an einem dunklen, androgyn-verführerischen Ort gelandet. Ein Besuch in Biel.

«Die Herzen pochten: Wo im System sind wir?»

Ein Paket bahnt sich den Weg zu Julian Assange. Und löst dadurch Fragen zu Freiheit und Kontrolle im Internet aus. Eine Ausstellung und ein Buch dokumentieren die spektakuläre Aktion der «!Mediengruppe Bitnik».

«Ich war etwa zehn Jahre alt, als ich zu meiner Mutter ruhig, aber entschieden sagte: ‹So wie du will ich auf keinen Fall leben.› Von dieser kühlen Distanznahme haben wir beide uns nie mehr richtig erholt.»

Wir werden nicht als Frauen geboren, sondern dazu gemacht, behauptete Simone de Beauvoir vor 65 Jahren. Was hiess das für uns? Was hat sich seitdem geändert? Was macht heute eine Frau zur Frau? WOZ-Mitgründerin Lotta Suter über ein halbes Jahrhundert Emanzipationsgeschichte.

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