Kultur/Wissen

Eine Geschichte um Schrift, Macht und Sex

Mit seinem Roman «Der Schatten des Sultans» erweist sich der kamerunische Autor Patrice Nganang erneut als grosser Geschichtenerzähler. Er erzählt aber auch Geschichte: jene des ingeniösen Sultans Njoya und von dessen Königreich Bamum in Westkamerun zur Zeit der Kolonialisierung.

Im Auftrag ewiger Jugend

Diesen und viele weitere Texte finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Ausgabe.

Zwischen den Zeilen, in den Augen

Keiner schweigt so beredt wie der US-amerikanische Schauspieler Harry Dean Stanton. In ihrem Porträtfilm «Harry Dean Stanton. Partly Fiction» bringt ihn die Bernerin Sophie Huber zum Singen und taucht in die Tiefe seiner Seele.

Manche Begriffe machen das Denken ganz von selbst klug

Hoffnung, Ungleichzeitigkeit, Vorschein, Intensität: eine Handvoll Überlegungen zu zentralen Begriffen im Werk des Philosophen Ernst Bloch anlässlich des Erscheinens eines neuen Bloch-Wörterbuchs.

Kriminalstatistik (Abbild der Realität)

Mit Diagrammen zunehmender Kriminalität lässt sich gut Angst schüren. Dabei sagt die Statistik mehr über die Schwerpunkte der Polizeiarbeit aus.

Intimität in Zeiten der Revolution

Shereen El Feki beschreibt den sexuellen Wandel in der arabischen Welt. Er sieht um einiges anders aus, als man ihn sich im Westen vorstellt.

Das digitale Orakel verkündet Intimitäten

Big Data, das Analysieren gigantischer Datenmengen, verspricht viel, nicht zuletzt Unternehmensgewinne. Das Durchforsten solcher digitaler Sammlungen dringt indes immer tiefer in unsere Privatsphäre ein.

Einfach nur genauer hinsehen

Die Reportage ist das derzeit meistgehätschelte journalistische Genre. Ein Plädoyer, warum es nicht neu erfunden werden sollte.

Aufklärung, Provokation, Beschwörung der Geister

Als Steilvorlage für einen gesellschaftspolitischen Diskurs versteht der Autor und Regisseur Milo Rau seine «Zürcher Prozesse» im Theater Neumarkt: ein Diskursformat über medialen Rechtspopulismus mit echten Juristen und real involvierten Akteurinnen. Kann das gut gehen?

«Ein kleines Rädchen im Erinnerungswerk»

Die Dokumentarfilmerin Jacqueline Veuve ist mit 83 Jahren verstorben. Frédéric Maire, Leiter der Cinémathèque Suisse, erinnert sich an eine begnadete Zuhörerin und geduldige Beobachterin.

Der Tod der unwilligen Muse

Die verstorbene ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher hat Kunstschaffende aller Sparten an- und aufgeregt – besonders auch in der Pop- und Punkszene.

Der Antisemitismus in der Linken

Rechte Medien propagieren eine These, die seit Jahren grassiert: Hinter jeder Kritik der Linken an Israels Besatzungspolitik verbirgt sich Antisemitismus. Die These ist falsch – was nicht heisst, dass die Linke gegen Antisemitismus immun ist.

Dieses Paradies hat auch seine komischen Seiten

In Ulrich Seidls Trilogie «Paradies: Liebe», «Paradies: Glaube» und «Paradies: Hoffnung» stehen drei Frauen im Zentrum, die auf der Suche nach ihrem Glück sind.

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