International

Pragmatismus statt Dublin

Diesen und viele weitere Texte finden Sie vorläufig nur in der gedruckten Ausgabe.

20.08.2015

Mit dreifachem Rückenwind

In der Frage um die Westsahara gibt es Fortschritte: Ein Richter beschuldigt Marokko des Völkermords, die Westsahara gilt nun auch offiziell als besetztes Gebiet – und der Frente Polisario wird als Vertreter des sahrauischen Volks anerkannt.

20.08.2015

Venezuela im Abwärtsstrudel

Die Wirtschafts- und Versorgungskrise in Venezuela nimmt dramatische Züge an. Sie ist Folge einer kurzsichtigen Politik des verstorbenen Hugo Chávez. Ein Ende ist nicht in Sicht; eher noch mehr Not und Gewalt.

06.08.2015

Alle sollen verschwinden

Schmiergelder im grossen und kleinen Stil gehören zum Alltag in Lateinamerika. Jetzt regt sich in vielen Ländern Widerstand. Die Protestbewegungen werden einen langen Atem brauchen.

06.08.2015

Die geistigen BrandstifterInnen

Die fremdenfeindliche Gewalt in Deutschland weckt Erinnerungen an die neunziger Jahre. Heute wie damals trägt die Politik eine Mitschuld.

09.07.2015

Der Weg zum grossen «ochi»

Das Nein der GriechInnen zur Sparpolitik der EU bedeutet auch eine Neuerfindung der Linken aus dem Süden Europas. Unterwegs auf den Strassen Athens in den Tagen der Entscheidung.

02.07.2015

«Die Linke wird entweder feministisch sein. Oder unbedeutend»

Das orthodox-antikapitalistische Denken nach dem Muster «ihr da oben und wir da unten» sei zu einfach gestrickt, sagt die Marburger Politologin Ingrid Kurz-Scherf. Die Linke müsse vielmehr die Widersprüche herausarbeiten und Gegentendenzen stärken. Denn diese seien ja vorhanden.

02.07.2015

Helfen wir den GriechInnen!

Das Land ist bankrott, heisst es. Als ob Griechenland eine Firma wäre, die seit Mittwoch ihre Gläubiger nicht mehr befriedigen kann. Das Prozedere wäre dann einfach: Die Firma wird abgewickelt, die Angestellten werden entlassen, das letzte Hab und Gut veräussert.

02.07.2015

Der elektrisierende Protest

Seit Tagen demonstrieren junge ArmenierInnen gegen die Erhöhung der Strompreise. In Kiew und Moskau blickt man gebannt auf das kleine südkaukasische Land – und wittert gleich eine Revolution.