Nr. 38/2012 vom 20.09.2012

Das Wolfsrudel

Von Karin Hoffsten

Die Enthüllungsliteratur hat ihre Neuheit: Publizistin und Unternehmensberaterin Gertrud Höhler schrieb «Die Patin». Damit ist nicht die kürzlich gemeuchelte Drogenkartellchefin Griselda Blanco gemeint, sondern die deutsche Bundeskanzlerin. Diese sei eine Gefahr für die Demokratie, weil sie in der DDR sozialisiert wurde und Deutschland nach deren Muster umbauen wolle.

«Mann» hätte die Gefahr früher wittern können, findet Frau Höhler: «Angela Merkel, als blauäugiges Unschuldslamm gestartet, mutiert zur Wölfin, ohne dass die Männer es spüren. (…) Die Wölfin schult ihre Sinne. Sie weiss, dass die Männer sie nicht freiwillig ins Rudel aufnehmen werden, und sie kennt den Preis, der die Männer dazu zwingen wird: Sie wird das Rudel führen» (zitiert nach weltbild.de).

Kommentare auf «Tages-Anzeiger online» zeigen, dass die Gefahr auch in der Schweiz erkannt wird: Für A. sind Merkel «die egoistischen Stechschritt-Idiologien eines E. Honeckers geläufiger als das Wir-Denken der BRD-Gründer». B. weiss: «Das Volk kann hungern, Europa sterben, aber sie bleibt sitzen. Honegger lässt grüssen.» Der hat sich sogar mal als Regierungsrat in Zürich eingeschlichen! Und C. greift in den braunen Trog: «Ganz auf der Linie der Zionisten verscherbelt sie die Zukunft D. und Europa!!» Dabei sind es doch die FreimaurerInnen.

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