Eine Zeitung fürs Leben

Journalismus mit Haltung

Wir blicken kritisch auf all jene, die Macht ausüben. Wir tun das von links unten – mit der journalistisch gebotenen Distanz zu allen Akteur:innen.

Einmal die Woche — dafür richtig

Weder Pushmeldung noch Artikel in Romanlänge: Bei uns lesen Sie einmal die Woche das, was wichtig ist. Und zwar in einer Tiefe, die der Komplexität der Welt angemessen ist. Mit einer Kulturberichterstattung, die den Namen verdient.

Die WOZ ist eine gute Zeitung

Das lässt sich wissenschaftlich belegen: Im Medienqualitätsranking, das mehrere Unis gemeinsam ermitteln, wird uns die höchste Qualität aller untersuchter Wochentitel bescheinigt.

Den Leser:innen verpflichtet

Die WOZ ist weder von Mäzeninnen noch Werbekunden abhängig. Wir werden zu über neunzig Prozent von unseren Leser:innen finanziert. Und der Förderverein ProWOZ ermöglicht aufwendige Recherchen – seit über dreissig Jahren.

Wir bauen aus

Derzeit verzeichnen wir 19 157 Abos und erreichen 92 000 Leser:innen. Entgegen dem Branchentrend investieren wir weiter in den Journalismus: Online gibts neu auch tagesaktuelle Analysen, bereits seit 2019 erscheint alle zwei Monate das Schwerpunktheft «wobei». Und mit Ihrer Hilfe erfinden wir uns auch morgen wieder ein bisschen neu.

Selbstverwaltung

Kein Verleger, keine Chefredaktorin: Die WOZ gehört uns Macher:innen. Wichtige Beschlüsse werden basisdemokratisch gefällt, alle Angestellten erhalten einen Einheitslohn.



Hausmitteilungen

Was das Korrektorat treibt

Publiziert am:

Mehrere Jahre lang hat sich WOZ-Korrektor und Theaterwissenschaftler Tobias Hoffmann innerhalb eines Forschungsteams mit dem Schaffen des Schweizer Theatermachers Oskar Eberle (1902–1956) beschäftigt. Eberle war eine kontroverse Figur: begnadeter Festspielregisseur, eifriger Promotor des (katholischen) Laientheaters, umtriebiger und umstrittener Kulturpolitiker. Ein Teil von Hoffmanns Forschungsergebnissen wurde 2023 zusammen mit einer biografischen Studie von Heidy Greco-Kaufmann in Buchform publiziert (Chronos-Verlag). Kürzlich ist nun seine gesamte Studie auch noch separat als E-Book erschienen, unter dem Titel «Oskar Eberle und das Festspiel: Gescheiterter Festspielvisionär und ‹Spielmeister des Schweizervolkes›» (ebenfalls Chronos).

weiterlesen


Tobler im Riffraff

Publiziert am:

Der Dokfilm «La scomparsa di Bruno Bréguet» (vgl. «Beruf: Undergrounder») spürt dem 1995 verschollenen militanten Tessiner Bruno Bréguet nach. Am Sonntag, 16. Juni 2024, findet im Anschluss an die Aufführung im Zürcher Riffraff (11 Uhr) ein «Film-Talk» statt: Über Aktivismus damals und heute, Militanz und zivilen Ungehorsam sprechen der Journalist (und ehemalige WOZ-Redaktor) Res Strehle, die Filmprotagonistin Marina Berta und WOZ-Redaktor Lukas Tobler.

weiterlesen


Abstimmungen auf woz.ch

Publiziert am:

Haben Sie am Sonntagmorgen schon etwas vor? Nein? Doch!

weiterlesen


Jikhareva im Stream

Publiziert am:

Die von Feministisch*Komplex organisierte Veranstaltung «404 – Solidarity Not Found» im Theater Neumarkt ist bereits ausverkauft, doch sie wird am Sonntag, 9. Juni 2024, um 16 Uhr live gestreamt. WOZ-Redaktorin Anna Jikhareva moderiert das Gespräch zu «Leerstellen in der feministischen und queeren Solidarität nach dem 7. Oktober», mit ihr auf dem Podium sitzen Hengameh Yaghoobifarah (Autor:in und Journalist:in), Dastan Jasim ­(Politikwissenschaftlerin am German Institute for Global and Area Studies), Cordula Trunk (Universität Innsbruck) und Stefanie Mahrer (Professorin für Neueste und Allgemeine Geschichte an der Universität Bern). Weitere Informationen sowie Links zu Livestream und Kollekte unter www.theaterneumarkt.ch.

weiterlesen


Alles Gute, Noëmi!

Publiziert am:

Schon 2005 schrieb sie ihren ersten Text für die WOZ: über die antirassistische Fussballweltmeisterschaft in Italien. Mit Artikeln über Asylpolitik, Feminismus und andere soziale Bewegungen wurde sie bald zur geschätzten freien Mitarbeiterin. Und 2013 konnte die WOZ Noëmi Landolt dann als Redaktionsmitglied gewinnen. Die Ostschweizerin, die beim Kulturmagazin «Saiten» Erfahrung gesammelt hatte, prägte die Redaktion fachlich genauso wie menschlich. Zu ihren eindrücklichsten Texten gehören eine persönliche Begegnung mit Berner Tantramasseurinnen und eine lange Reportage über ihren Aufenthalt auf einem Rettungsschiff, die dann unter dem Titel «Mission Mittelmeer» auch als Buch erschien.

weiterlesen


Alles Gute, Yves!

Publiziert am:

Vor sechzehn Jahren kam er als Auslandredaktor und Nahostkenner auf die WOZ. Doch bald schon machte er sich als Wirtschaftsjournalist einen Namen: Yves Wegelin. Die Finanzkrise 2008 prägt sein Denken und Schreiben bis heute. In vielen seiner über 450 WOZ-Artikel – Analysen, Kommentare, Interviews, Reportagen – befasste er sich mit der Frage, wie diese Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bis heute prägt. Yves’ Texte zeichnen sich durch sein fundiertes Fachwissen aus sowie durch seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auch für Lai:innen nachvollziehbar zu erklären. In seinen Interviews ist oft seine Debattierfreude zu erkennen, die auch Redaktionssitzungen prägte: «Ich will eigentlich gar nichts sagen …», begann er jeweils, und es folgte eine feurige Rede zur Sache.

weiterlesen


Alles Schlechte, Elon!

Publiziert am:

Der Autohersteller Tesla von Free-Speech-Apostel Elon Musk hat letzte Woche Google dazu aufgefordert, einen Tesla-kritischen WOZ-Artikel aus den Suchresultaten zu entfernen. Beanstandet wurde dabei nicht der Inhalt des Artikels aus der WOZ Nr. 20/24, in dem es um die Proteste gegen die Erweiterung einer Tesla-Fabrik in Brandenburg ging, sondern das Foto zum Bericht. Auf diesem zu sehen ist nämlich ein handgemaltes Protestschild mit der Aufschrift «Stop Tesla», wobei das «T» dem Firmenlogo nachempfunden ist, was das Copyright des Konzerns verletze.

weiterlesen


Ausgezeichnete Boos

Publiziert am:

Wir freuen uns! Susan Boos ist letzte Woche von der Stiftung Zürcher Journalistenpreis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet worden. Seit 1991 ist Susan bei der WOZ. Sie schrieb über Asyl und Atomkraft, heute beschäftigt sie sich mit Verwahrung und Menschen mit Behinderungen. Zudem leitete sie von 2005 bis 2017 die WOZ-Redaktion. Seit 2021 ist sie Präsidentin des Schweizer Presserats, der Selbstregulierungsinstanz für medienethische Fragen. Die Laudatio hielt Christina Neuhaus, die Jurypräsidentin des Zürcher Journalistenpreises und Leiterin der NZZ-Inlandredaktion. Ein paar Zitate: ­«Susan Boos’ Texte sind so klar, intelligent und schnörkellos wie sie selbst.» – «Immer geht es um die Sache, immer ist der Text fundiert, und immer sind ihre Leserinnen und Leser danach bestens informiert – und stets auch ein wenig klüger.» – «Als Journalistin verharrt sie nie in der eigenen Komfortzone, sondern geht dorthin, wo das Denken anstrengend und herausfordernd wird.» – Und schliesslich: «Susan, mögest du noch lange werken und wirken! Die Branche braucht dich und alle, denen du ein Vorbild bist.» Da möchten wir einzig noch hinzufügen: Herzliche Gratulation!

weiterlesen


Jikhareva im Pfauen

Publiziert am:

Artists at Risk ist ein Netzwerk, das verfolgte Künstler:innen aus Kriegs- und Krisenregionen unterstützt. Seit über zwei Jahren unterstützt das Schauspielhaus Zürich Artists at Risk und möchte das Netzwerk nun in der Schweiz bekannter machen: Am Sonntag, 26. Mai 2024, gibt es um 17 Uhr im Pfauen ein Podium zur Verbindung von Kunst und Krieg. Die Diskussion wird moderiert von WOZ-Reporterin Anna Jikhareva.

weiterlesen


Dyttrich in Zürich

Publiziert am:

Nur zögerlich erfassten die europaweit entflammten landwirtschaftlichen Proteste auch die Schweiz. Warum? Welche Forderungen und Perspektiven könnten denn eigentlich formuliert werden? WOZ-Redaktorin Bettina Dyttrich geht im Gespräch mit Eva Gelinsky («Analyse & Kritik») und Katharina Schatton (Uniterre) den Ursachen der Unzufriedenheit der Landwirt:innen und den Ursprüngen der ökologischen und ökonomischen Sackgasse, in der sich die Landwirtschaft global befindet, nach. Die Veranstaltung der Solidarischen Landwirtschaftsbetriebe rund um Zürich findet in der Zentralwäscherei Zürich statt, am Dienstag, 21. Mai 2024, um 18 Uhr.

weiterlesen