Sexualisierte Gewalt : «Der Wunsch nach Dominanz ist angelegt in der Sozialisierung»
Der Fall Patrick Frei sei Ausdruck einer misogynen Gesellschaft, sagt Expertin Agota Lavoyer. Sie plädiert für einen Perspektivenwechsel.
Der Fall Patrick Frei sei Ausdruck einer misogynen Gesellschaft, sagt Expertin Agota Lavoyer. Sie plädiert für einen Perspektivenwechsel.
Das skandalöse Verhalten der Aargauer Migrationsbehörden wirft Fragen auf: Braucht es neue Gesetze?
Die Rechte versucht, aus den Bildern aus Ceuta Profit zu schlagen – und die Mitte zieht mit, kritisiert Raul Zelik.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Die Trockenheit zwingt das Vieh zurück in den Stall, die Landwirt:innen verfüttern bereits die Wintervorräte. Ausgerechnet Bauernverband und SVP bleiben gerade sehr leise.
Vor fünf Jahren wurde Haitis Präsident ermordet. Seither kontrollieren kriminelle Banden weite Teile der Hauptstadt. Sogar die anstehende Wahl musste verschoben werden.
In den achtziger Jahren beseitigen Aktivist:innen fulminant den Mehltau, der sich über die Stadt gelegt hat. Vom veränderten Lebensgefühl erzählen zwei neue Bücher.
Wieder liefert Christopher Nolan den Film des Sommers. Und lockt sogar allerlei Altsprachler:innen ins Imax.
Charli XCX wirkt auch auf ihrem neuen Album ebenso nahbar wie schwer zu fassen.
Die neuste Auflage der politischen Wanderbiennale rennt im Ruhrgebiet offene Kirchentüren ein.
Die französische Philosophin Joëlle Zask warnt schon lange vor einem neuen Zeitalter des Feuers: vor Kriegslogik, Wissensverlust und Katharsis vor dem Fernseher.
Gewaltberater Kambez Nuri und Kriminologe Ahmed Ajil sorgen mit ihrem Podcast «Keshmesh» für Aufsehen.
Vor der Street Parade am Samstag ärgert sich der ehemalige Zürcher Drogenbeauftragte über die Versäumnisse im Schweizer Diskurs.
Daniel Hackbarth über diskursfreudige Liberale
Ruedi Widmer über die Schweiz in humor- und wasserlosen Zeiten
Enis Maci über Terror, Indiepop und andere Déjà-vus
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Auf den versuchten Putsch vor zehn Jahren folgte ein beispielloser autoritärer Umbau. Auch die grösste Oppositionspartei CHP ist nahezu gleichgeschaltet und müsste sich neu erfinden.
Der Bund hat seine besonders restriktive Praxis gegenüber iranischen Geflüchteten nicht prinzipiell geändert. In Zürich wurde nun mit einem Sitzstreik dagegen protestiert.
Die politische Bilanz der Fussball-WM fällt vernichtend aus. Warum das keine Überraschung ist, erklärt Sportjournalist Thomas Kistner.
Die Schweiz scheidet an der WM nach einer «Identitätsverwechslung» aus. So schade wie treffend, schreibt Kaspar Surber.
Eine Frau flüchtet aus Nordmazedonien. Die Schweiz lehnt ihr Asylgesuch ab – und verweist auf lokale Schutzstrukturen.
Die Wälder leiden unter der Trockenheit. Die Folgen zeigen sich bei einem Spaziergang im Solothurner Jura.
Der Krieg gegen den Iran sei Ausdruck einer destruktiven Politik ohne Vision für eine Erneuerung, analysiert Lukas Hermsmeier.
Als uns vor fünfzig Jahren erstmals Fotos vom Mars erreichten, war die Enttäuschung gross. Trotzdem wurde die rote Wüste zum neuen Wilden Westen umgeträumt.
Das Gurtenfestival verbietet das Depotsammeln. Das trifft manche empfindlich.
In England trollt ein Müllbehälter auf zwei Beinen den bekanntesten Rechtspopulisten des Landes.
Gibellina ist Italiens erste «Hauptstadt der zeitgenössischen Kunst». Doch die Planstadt in Sizilien steht auch für die Tragik einer linken Vision von modernem Städtebau.
Die Pfadi ist kaum mehr militärisch geprägt, sie erinnert eher an demokratische Grundschulung. Könnte auf die feministische die postmigrantische Erneuerung folgen?
Manche sehen in ihr einen rettenden Strohhalm – in einer brennenden Welt. Andere gehen sofort auf die Barrikaden: Der Kulturkampf um die Klimaanlage ist in der Schweiz angekommen.
Braunwald ist autofrei und auch sonst nicht schlecht
Anna Jikhareva über westliches Wunschdenken
Karin Hoffsten über den «Swiss Stare»
Dorothee Elmiger fährt durch die dunkle, heisse Gegenwart
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