Zeitdiagnostik : Kindsköpfe an die Macht
In der gegenwärtigen Krise haben infantile Faschisten und Techbros Oberwasser, es floriert eine Massenkultur der Kindheitsnostalgie. Warum ist das Erwachsensein zum Feindbild geworden?
In der gegenwärtigen Krise haben infantile Faschisten und Techbros Oberwasser, es floriert eine Massenkultur der Kindheitsnostalgie. Warum ist das Erwachsensein zum Feindbild geworden?
Die Verhältnisse, das zumindest stimmt zuversichtlich, sind volatiler als gedacht.
In Schweizer Kinder- und Jugendheimen gilt Nachtpräsenz meist nicht als Arbeitszeit. In Schaffhausen kämpfen ehemalige Mitarbeiterinnen nun für Lohnnachzahlungen, faire Arbeitsreglemente und mehr Anerkennung.
Die fortschreitende Kürzung von Hilfsgeldern hat bereits Millionen Opfer gefordert. Auch die Schweizer Politik folgt dem Trend – aus purer finanzpolitischer Engstirnigkeit, sagt Kristina Lanz von Alliance Sud.
Der Widerstand gegen Tempo 30 wird mit bemerkenswertem Furor betrieben.
28 Jahre lebte und arbeitete Mulka Kos in der Schweiz, bevor sie Bürgerin werden durfte – nach Ablehnung, Anfeindung und einem Grundsatzurteil. Ihr Fall machte das St. Galler Dorf Rheineck zum Sinnbild für die Grenzen der direkten Demokratie.
Der Autor erinnert sich an eine frühere Leidenschaft – und greift sie neu auf. Memoiren eines Kleinimkers.
Seit Jahrzehnten hält sich das iranische Regime an der Macht, obwohl es seinen Feinden militärisch und ökonomisch unterlegen ist. Und der neue Krieg wirkt womöglich sogar stabilisierend.
Nach dem bisher heftigsten Bombardement der israelischen Luftwaffe in diesem Jahr: ein Wochenende vor den Trümmern eines Mehrfamilienhauses im Herzen von Beirut.
Die neue Regierung unter Balendra Shah hat in Nepal die Arbeit aufgenommen. Der schillernde Rapper soll nun die Anliegen der Gen-Z-Bewegung umsetzen.
Was es bedeutet, wenn künstliche Intelligenz militärische Entscheidungen trifft.
Die Historikerin Susanne Heim schildert in einem akribisch recherchierten Buch, vor was für grausame Entscheidungen Jüdinnen und Juden unter der Naziherrschaft gestellt wurden.
Ein «Biopic über das Leben von Dreckskerlen»? Der Kassenschlager über eine historische Nazifreundschaft sorgt in Frankreich für Kontroversen.
Bei der zweiten Wiener Klimabiennale verharrt noch vieles im Modus der Recherche und des Warnens.
Ruedi Widmer über Werbetracking, Stadler Rail und das Ende
Karin Hoffsten über grosse Veränderungen
Annette Hug sucht sanfte Wörter
Am 27. März 2026 fand in der Offenen Kirche St. Jakob in Zürich die Vernissage zum Antifa-«wobei» statt. Die WOZ führte ein Gespräch mit einer antifaschistischen Aktivistin aus Zürich und dem Historiker Mark Bray. Hier können Sie es sich anhören.
Mit dem Probeabo testen Sie die WOZ in aller Ruhe.
Die WOZ und den «Diplo» bequem mobil lesen. Für iOS und Android in den jeweiligen Stores erhältlich.

Der Krieg gegen den Iran bedroht die Ernährungssicherheit: Ohne fossile Energie kein Kunstdünger. Doch es gibt ökologische Alternativen, die viele weitere Vorteile haben.
Eine Lesehilfe für den Initiativtext zur «10-Millionen-Schweiz».
Wie denken rechte, marktradikale Kreise über Zuwanderung? Ein der WOZ zugespieltes Papier aus dem Umfeld von Exbanker Konrad Hummler gibt Einblick – und lässt erahnen, was auf uns zukommt, sollte die SVP-Begrenzungsinitiative angenommen werden.
WOZ-Recherchen zeigen: Drei Basler Polizisten werden suspendiert.
Der Gemeindepräsident von Wattwil macht die Ausgaben für eine geflüchtete Familie öffentlich und ritzt damit bedenklich am Datenschutz. Die SVP nützt die fragwürdige Offenlegung für eine fremdenfeindliche Kampagne.
Nach der Verabschiedung des israelischen Todesstrafegesetzes hat das EDA den Botschafter einbestellt. Aber tut die Schweiz genug? Und was sagt Exbundesrätin Ruth Dreifuss, die seit Jahren für die Abschaffung der Todesstrafe kämpft?
Wird die Zivilisation zusammenbrechen? Und wenn das die Perspektive ist, was bedeutet das für die Klimabewegung heute? Viele Linke diskutieren diese Fragen – und kommen zu unterschiedlichen Schlüssen.
Die Popularität von Kriegswetten ist in den letzten Monaten stark angestiegen. Vieles deutet darauf hin, dass auch Entscheidungsträger:innen aus Politik und Militär auf den Onlineplattformen mitbieten.
Vergangene Woche liess Präsident Erdoğan erneut einen Bürgermeister der sozialdemokratischen CHP verhaften. Das Ende der Demokratie hatte der Autokrat schon in den neunziger Jahren angekündigt.
Im Vorfeld der Wahlen geht die Regierung von Viktor Orbán so skrupellos wie noch nie gegen unabhängige Journalist:innen vor.
Während die russischen Angriffe unvermindert weitergehen, blühen in der Ukraine Kunst und Mode geradezu auf. Besuch in der Kulturstadt Lwiw, die an der Oberfläche unzerstörbar wirkt.
In ihrem neuen Buch zeigen Quinn Slobodian und Ben Tarnoff, wie Elon Musk werden konnte, wer er heute ist. Und wie er ganze Staaten von sich abhängig macht.
Woher nur dieser Drang nach Härte? Die Philosophin Eva von Redecker untersucht in ihrem neuen Buch den heutigen Faschismus.
Karin Hoffsten über hungrige Richter:innen
Stefan Gärtner nimmt Abschied (mit Akzent)
Michelle Steinbeck sagt auf Wiedersehen
Die neue Edition «Le Monde diplomatique» über Koloniale Narben und eine radikale Gegenwart. Jetzt im WOZ-Shop.

Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen. Jetzt im WOZ-Shop.

Noch sind Mexiko-Stadt und der Axolotl nicht verloren. Jetzt im WOZ-Shop.

Mit dem Probeabo testen Sie die WOZ in aller Ruhe.
Die WOZ und den «Diplo» bequem mobil lesen. Für iOS und Android in den jeweiligen Stores erhältlich.
