Essay : Das Ende Europas
Während die Grossmächte in rasantem Tempo an einer neuen Weltordnung zimmern, verharrt Europa im vermeintlichen Ende der Geschichte. Höchste Zeit für einen schonungslosen Realitätscheck.
Während die Grossmächte in rasantem Tempo an einer neuen Weltordnung zimmern, verharrt Europa im vermeintlichen Ende der Geschichte. Höchste Zeit für einen schonungslosen Realitätscheck.
Der Aufstieg der britischen radikalen Rechten ist auch in einem Jugendzentrum in Hull zu spüren. Zu Besuch bei jenen, die versuchen, junge Leute vom Weg in den Extremismus abzubringen.
Eine freiwillige Aufgabe der Selbstverwaltung komme für die Kurd:innen in Syrien nicht infrage – eigene Sicherheitsstrukturen seien überlebensnotwendig, sagt Bewegungsforscherin Rosa Burç.
Russland versucht, den Widerstand in der ukrainischen Bevölkerung zu brechen, indem es sie frieren lässt. Die Hauptstadt Kyjiw steht am Rand einer humanitären Katastrophe.
In Minneapolis stellen sich Zehntausende ICE entgegen, ganz gewöhnliche Leute, die sehr viel riskieren – und gemeinsam erfolgreich sind.
Der Abschluss des Freihandelsvertrags mit vier südamerikanischen Staaten sollte endlich wieder einmal eine Erfolgsmeldung für die bedrängte EU sein – doch das EU-Parlament spielte nicht mit. Der Konflikt zeigt: Es geht längst nicht nur um Handel.
Fast die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung hängt direkt von funktionierenden Ökosystemen ab. Trotzdem erklärt die Politik den Klima- und Umweltschutz immer noch zum ökonomischen Bremsklotz – ein teurer Trugschluss.
Nach dem SDF-Rückzug befindet sich der Nordosten des Landes in einer heiklen Phase. Ein Besuch bei linken Aktivisten, kurdischen Rückkehrer:innen und im IS-Gefangenenlager.
Im dokumentarischen Theater «Radio Live» erzählt Ines Tanović von ihrem Aufwachsen im Bosnienkrieg. Mit auf der Bühne stehen junge Frauen aus Syrien und der Ukraine. Gemeinsam schaffen sie Verbindungen, die über Generationen und Kriege hinweg reichen.
In Transkarpatien, im Südwesten der Ukraine, leben viele Rom:nja, die keine Geburtsurkunden oder andere offizielle Dokumente besitzen. Unterwegs mit Aktivist:innen, die versuchen, das zu ändern.
Der Streit um die arktische Insel spitzt sich zu. Für Europa bedeutet das, dass die Partnerschaft mit den USA nicht nur neu definiert werden muss, sondern grundsätzlich infrage steht.
Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa wusste die geopolitischen Verschiebungen auszunutzen: Innert kurzer Zeit hat die Armee seiner Regierung die kurdischen Streitkräfte zurückgedrängt.
Die Welt von gestern am Abgrund: Wie lässt sich eine solidarische Vision aufbauen, die sich nicht auf die Seite eines imperialistischen Lagers schlägt, sondern auf Befreiung von unten setzt? Ein Gespräch mit der britisch-syrischen Autorin Leila al-Shami und dem ukrainischen Sozialisten Oleksandr Kyselov.
Nach der Militäroffensive der syrischen Übergangsregierung bleibt von der kurdischen Autonomie kaum mehr als eine formale Hülle. Doch der kurdische Wille zur Selbstbestimmung ist damit alles andere als gebrochen.
Ines Tanović erlebte den Bosnienkrieg mit und trägt heute noch Granatensplitter in ihrem Körper. Während viele ihrer Freund:innen auswandern, möchte sie bleiben – und Veränderung im Land erwirken.
Das Ungleichgewicht zwischen den USA und Mexiko hat sich seit Donald Trumps aggressiver Politik verschärft. Die Folgen für die Menschen zeigen sich in der Grenzstadt Ciudad Juárez.
Jakob Finci rettete während des Bosnienkriegs wohl Tausenden Menschen das Leben und versuchte anschliessend, das Land wieder zu versöhnen. Dreissig Jahre nach dem Dayton-Abkommen sind die Gräben immer noch tief.
Islamistische Terroristen bedrohen Mali und versuchen, die Hauptstadt Bamako durch eine Benzinblockade lahmzulegen. Viele prophezeiten schon den Zusammenbruch des Landes. Doch sie unterschätzten den Mut der Tankwagenfahrer.