Nr. 22/2013 vom 30.05.2013

Preis für Susi Stühlinger

Milliardär Theo Müller von der Firma Müller-Milch zweifelte an ihrer Zurechnungsfähigkeit und wollte ihr die Adressen von Psychiatern zukommen lassen … Nun hat Susi Stühlinger, WOZ-Inlandredaktorin, einen der diesjährigen Zürcher Journalistenpreise gewonnen! Und zwar für die Reportage «Eine Million, bitte. Zum Mitnehmen», die in der goldenen WOZ «Die 300 Reichsten … wollen nicht teilen» Ende November 2012 erschien. Stühlinger berichtete vom Versuch, bei den Reichsten im Land eine Million Franken aufzutreiben, um die Ungleichheit zu mindern. Jury-Mitglied Alain Zucker zum Text: «Statt uns mit anwaltschaftlichen Appellen zu langweilen, unterhält er uns mit kleinen, aber feinen Beobachtungen aus der Welt der Vermögenden und dem Parodieren des wohligen Voyeurismus eines alljährlich wiederkehrenden ‹Bilanz›-Ratings.»

Ausgezeichnet wurde auch Köbi Gantenbein, der den Gesamtwerkpreis erhielt. Der Journalist und Kopf der «Hochparterre»-Redaktion schreibt auch immer wieder für die WOZ, neben raumplanerischen Betrachtungen vor allem über zeitgenössische Volksmusik. Wir gratulieren Susi Stühlinger und Köbi Gantenbein recht herzlich!

Berlin: Letzte Chance!

Aufgrund von kurzfristigen Absagen sind für die WOZ-LeserInnenreise nach Berlin vom 20. bis 27. Juli 2013 zwei Plätze frei. Wenn Sie sich also für Stadtrundgänge, Veranstaltungen und ZeitzeugInnengespräche zur Revolution 1918, zum Berlin der zwanziger Jahre, zum antifaschistischen Widerstand, zum roten Ostberlin, zu den 68er- und den 80er-Bewegungen, zur Wende 1989 und zu aktuellen Auseinandersetzungen interessieren – dann melden Sie sich bei uns: unterwegs@woz.ch. Nähere Informationen finden Sie unter www.woz.ch/wozunterwegs.

Zehnder liest

«Müller und die Schweinerei» ist Raphael Zehnders neuer und zweiter Kriminalroman. Zehnder, der regelmässig in der WOZ über seine musikalischen Entdeckungen berichtet, liest am Mittwoch, 5. Juni 2013, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Volkshaus in Zürich aus seinem Buch. Polizist Müller bekommt es mit toten Schweinen in Oberlunkhofen und Gift im Zürcher Kreis 5 zu tun.

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