Nr. 44/2013 vom 31.10.2013

Endlich schön!

Von Karin HoffstenMail an AutorIn

Neben all dem andern Ungemach wie Lohnungleichheit und sexueller Belästigung leidet eine Frau je länger, je mehr unter Falten – und kein Gleichstellungsbüro kümmert es! Manch Verzweifelte sucht drum die Öffentlichkeit.

So fragte im «Tagblatt der Stadt Zürich» eine gewisse Flavia Merano: «Ich bin jetzt bald 40 und bekomme immer mehr Falten. Kann man dem nicht vorbeugen? Und wie bekämpfe ich am besten die bereits vorhandenen Falten?»

Die effizienteste Vorbeugungsmassnahme scheint mir persönlich der möglichst früh angesetzte Suizid; schliesslich ist das grösste Risiko, auch noch fünfzig oder gar sechzig zu werden. Zur Glättung schon vorhandener Falten empfehle ich die dauerhafte Einnahme hoch kalorischer Kost: Jedes noch so frugale Menü kann ja ohne viel Aufwand mit Butter, Rahm und Öl angereichert werden. Die genannten Massnahmen schliessen sich allerdings gegenseitig aus.

Doch ich bin Laiin. Beautyexpertin Bea Petri hat natürlich andere Tipps, zum Beispiel: «Achten Sie darauf, dass Sie keine nachdenkliche Mimik machen», was durch das Einstellen jeglichen Denkvorgangs einfach erreicht werden kann. «Bezüglich der Botoxmenge» rät die Fachfrau zu Zurückhaltung, denn: «Man kann Falten auch einfach kaschieren. Falten auf der Stirn etwa mit Fransen.» Die Falten um den Mund überspielt ein Damenbart. kho

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