Nr. 42/2014 vom 16.10.2014

Viermal keine Hochhäuser

Ein Text, viele Formen – WOZ-Inlandredaktor Adrian Riklin und Grafikerin Helen Ebert, die vor vier Jahren das neue Design der WOZ kreierte, haben zusammen ein besonderes Buch realisiert. Riklin schrieb den Text «Warum es in Rom keine Hochhäuser gibt» im Jahr 2003, Ebert las ihn genau und gestaltete die Erzählung viermal unterschiedlich, aber vereint zwischen zwei Buchdeckeln. Entstanden ist ein Gesamtkunstwerk, das auf überraschende Weise das Zusammenspiel von Inhalt und Form untersucht und in Szene setzt. Die Vernissage findet am Mittwoch, 22. Oktober 2014, um 20 Uhr in der «Kassette» an der Wolfbachstrasse 9 in Zürich statt. Riklin liest, dazu spielt Martin Amstutz auf dem Bandoneon.

Voller Container

Was wohl hinter den Fassaden steckt? Vom Container über Lügen zum nächsten Container, so wurde Zürich Altstetten am Dienstag dieser Woche erlaufen und erkundet.

Am von der WOZ zusammen mit dem Theater Neumarkt organisierten Anlass erfuhr eine interessierte Schar die Geschichte des Lindenplatzes und hörte beim Obsidian-Hochhaus über die Machenschaften beim Firmenverkauf an chinesische Unternehmen; erläutert wurde die Geschichte des Containers und des Züri-Modulars; an der Asylunterkunft wurde die falsche Schweizer Asylpolitik entlarvt, und das Basislager veranschaulichte die verschiedenen Funktionen von Containern.

Eine weitere Erkundung findet 
am 13. November 2014 statt. Anmeldungen 
via www.theaterneumarkt.ch oder 
www.woz.ch

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