Nr. 47/2015 vom 19.11.2015

Susan Boos bei Multiwatch

Nestlé in Kolumbien, Holcim in Indien, Glencore in Peru oder Syngenta in Pakistan: Seit zehn Jahren dokumentiert die Organisation Multiwatch die Geschäftspraktiken von multinationalen Konzernen mit Schweizer Hauptsitz. Um den global agierenden Konzernen auf die Finger zu schauen, hat sich Multiwatch selber global vernetzt. Zum Jubiläum zieht die NGO nun Zwischenbilanz: Was haben die Kampagnen der letzten Jahre den von Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverschmutzung Betroffenen gebracht? Wie geht es ihnen heute? Wie hat sich die Konzernrhetorik verändert? Spielen Menschenrechte bei Entscheidungen in der Führungsetage von Konzernen überhaupt eine Rolle? Und wenn nicht: Wie bringt man ManagerInnen dazu, Menschenrechtsfragen ernsthaft zu berücksichtigen?

Am Freitag, dem 20. November 2015, ab 18.30 Uhr diskutieren Multiwatch-AktivistInnen diese Fragen mit ExpertInnen (darunter eine ehemalige Nestlé-Managerin). Die Podiumsdiskussion im Berner Haus der Religionen (am Europaplatz) moderiert WOZ-Redaktionsleiterin Susan Boos. Im Anschluss gibts Barbetrieb und Musik.

Die Linke und die Polizei

Dieser WOZ ist das neuste Heft aus der Reihe des publizistischen Projekts «Antidot-inclu» beigelegt. Die Redaktion setzt sich in dieser Ausgabe mit dem Thema «rot-grüne Polizeiarbeit» auseinander und stellt die Frage: «Was passiert, wenn Linke an die Spitze der Polizei geraten?» Im Zentrum stehen dabei (durchaus ungemütliche) Erkenntnisse aus der Stadt Zürich, wo die Polizei im letzten Vierteljahrhundert unter linker Direktion stand. Wenn Sie die spannende Lektüre unter die Leute bringen wollen, können Sie unter der in der Beilage angegebenen Adresse gerne weitere Hefte bestellen.

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